Stadträte müssen enger einbezogen werden
Donnerstag, 01. März 2001, 13:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur kommunale Insider ahnen, was in den kommenden Jahren auf die Nordthüringer Region zukommt. Die Visionäre in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt denken im Gegenteil zu ihren Thüringer "Kollegen" bereits in diese mittelfristige Zukunft. Da ist zur Zeit von einem Zusammenwachsen der Bundesländer Sachsen und Thüringen die Rede. In Thüringen selbst wird über eine Reduzierung der Landkreise mal laut und mal leise nachgedacht. Nord, Süd, West und Ost, so einfach würde die Formel lauten. Könnten die Städte Nordhausen und Sondershausen vielleicht einmal fusionieren? Wird der Landkreis Nordhausen überhaupt noch funktionieren in dieser Struktur? Auch die Stadtverwaltung der Rolandstadt muß sich kurz- und mittelfristig auf 41.000 Einwohner einstellen. Was ist da in den nächsten Jahren zu tun? Diese und noch mehr Fragen sollen deshalb künftig nicht nur gestellt, es sollen auch Antworten gegeben werden, kündigte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) gestern an.
Das allerdings sei keine Aufgabe der Stadtverwalter allein, mahnte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Pape an. Die Stadträte müssen in diesen Prozeß unbedingt einbezogen werden. Vorstellbar wäre ein Fraktionsbüro als Anlauf- und Koordinierungsstelle für die Stadträte und Fraktionen. Sollte die Verwaltung im bisherigen Trott weitermachen, der auch wieder bei der Erarbeitung des diesjährigen Haushaltes sichtbar wurde, dann werde das Ideenpotential des Stadtrates "veröden". Sowohl von der Verwaltung als auch vom Stadtrat erhofft sich Pape neue Ideen, die in die Zukunft weisen müssen. Erste positive Signale seien im Ansatz da, vor allem wünsche sich der CDU-Mann eine besser strukturierte Verwaltung, die den künftigen Anforderungen durch eine effektivere Arbeit gewachsen sei. Bislang seien im Verwaltungsablauf noch zu viele Reibungsverluste auszumachen. In diesem Prozeß sieht Pape vor allem die Oberbürgermeisterin in der Pflicht. Sie müsse nicht nur anschieben, sondern auch durchsetzen. Dabei könne sie sich der Unterstützung des Stadtrates sicher sein.
Autor: nnzDas allerdings sei keine Aufgabe der Stadtverwalter allein, mahnte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Pape an. Die Stadträte müssen in diesen Prozeß unbedingt einbezogen werden. Vorstellbar wäre ein Fraktionsbüro als Anlauf- und Koordinierungsstelle für die Stadträte und Fraktionen. Sollte die Verwaltung im bisherigen Trott weitermachen, der auch wieder bei der Erarbeitung des diesjährigen Haushaltes sichtbar wurde, dann werde das Ideenpotential des Stadtrates "veröden". Sowohl von der Verwaltung als auch vom Stadtrat erhofft sich Pape neue Ideen, die in die Zukunft weisen müssen. Erste positive Signale seien im Ansatz da, vor allem wünsche sich der CDU-Mann eine besser strukturierte Verwaltung, die den künftigen Anforderungen durch eine effektivere Arbeit gewachsen sei. Bislang seien im Verwaltungsablauf noch zu viele Reibungsverluste auszumachen. In diesem Prozeß sieht Pape vor allem die Oberbürgermeisterin in der Pflicht. Sie müsse nicht nur anschieben, sondern auch durchsetzen. Dabei könne sie sich der Unterstützung des Stadtrates sicher sein.
