Mehr Steine auf die Schiene
Montag, 06. Oktober 2003, 12:10 Uhr
Nordhausen/Ilfeld (nnz). In der Nähe von Ilfeld wird Hartstein abgebaut. Und der wird um größten Teil über die Straße abtransportiert. Das schafft für die Ilfelder richtig dicke Probleme, wie Maik Schröter (CDU) im Kreistag darlegte.
Betroffen sind die Menschen in Ilfeld, hier vor allem im Ortsteil Wiegersdorf. Da ginge es nicht nur um Lärmbelästigung schlechthin, sondern richtig um Gefährdung durch die Brummis, meinte Schröter in der vergangenen Woche im Kreistag. Abhilfe könne eine Verkehrseinschränkung in Form einer Tonnagebegrenzung nicht schaffen, argumentierte Landrat Joachim Claus (CDU) und verwies auf ergebnislose Gespräche mit dem Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde.
Doch der Landrat zeichnete auch mögliche Alternativen auf. Und die lägen in der Verlegung des Transports der Gesteinsmassen von der Straße auf die Schiene. So würde zwar ein Teil schon auf die Wagen der HSB verladen, der aber sei verschwindend gering und letztlich auch eine Frage des Preises.
Nun wurde im Landkreis Nordhausen ein Arbeitskreis aus den abbauenden Unternehmen und Spediteuren geschaffen. Dieser beschäftigt sich mit dem Bau einer Verladestation auf dem Gelände des Nordhäuser Güterbahnhofs. Damit solle der Transportanteil zugunsten der Schiene verschoben werden. Abhängig seien die Planung und der Bau einer solchen Verladestation allerdings von der Fördermittelzusage seitens des Landes Thüringen. Hierzu soll es weitere Gespräche geben.
Autor: nnzBetroffen sind die Menschen in Ilfeld, hier vor allem im Ortsteil Wiegersdorf. Da ginge es nicht nur um Lärmbelästigung schlechthin, sondern richtig um Gefährdung durch die Brummis, meinte Schröter in der vergangenen Woche im Kreistag. Abhilfe könne eine Verkehrseinschränkung in Form einer Tonnagebegrenzung nicht schaffen, argumentierte Landrat Joachim Claus (CDU) und verwies auf ergebnislose Gespräche mit dem Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde.
Doch der Landrat zeichnete auch mögliche Alternativen auf. Und die lägen in der Verlegung des Transports der Gesteinsmassen von der Straße auf die Schiene. So würde zwar ein Teil schon auf die Wagen der HSB verladen, der aber sei verschwindend gering und letztlich auch eine Frage des Preises.
Nun wurde im Landkreis Nordhausen ein Arbeitskreis aus den abbauenden Unternehmen und Spediteuren geschaffen. Dieser beschäftigt sich mit dem Bau einer Verladestation auf dem Gelände des Nordhäuser Güterbahnhofs. Damit solle der Transportanteil zugunsten der Schiene verschoben werden. Abhängig seien die Planung und der Bau einer solchen Verladestation allerdings von der Fördermittelzusage seitens des Landes Thüringen. Hierzu soll es weitere Gespräche geben.
