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Beyse ist optimistisch

Montag, 06. Oktober 2003, 12:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Hat das Industriegebiet in der Goldenen Aue noch ein Chance? Das ist die Frage in der aktuellen nnz-Umfrage. nnz hat sich heute mit dem städtischen Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) über den Planungsstand unterhalten.


Beyse geht davon aus, dass noch in diesem Jahr ein Abwägungsbeschluß und ein Satzungsbeschluß gefasst werden könne. Damit wäre der Weg für das Baurecht frei, wenn nicht das Landesverwaltungsamt noch ein „Genehmigungswörtchen“ mitzureden habe. Die Behörde in Weimar könnte an den Beschlüssen Änderungen vornehmen und sie wieder nach Nordhausen zurückweisen. Möglich sei aber auch, dass die Änderungen so gering seien, dass trotzdem eine Genehmigung erteilt würde, die mit der Auflage hinsichtlich der Änderungen verbunden sei.

Im Moment aber stehen die Stellungnahmen der unteren Wasserbehörde und der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes noch aus. Hinter vorgehaltener Hand wird da eine „Verzögerungstaktik“ vermutet, so sollen zum Beispiel Fristen für Stellungnahmen von Naturschutzverbänden nochmals verlängert worden sein. Beyse will dies nicht bestätigen, sondern verweist vielmehr auf konstruktive Gespräche, in die Vertreter der Planungsverbandes, des Landratsamtes und des Regionalmanagements eingebunden seien. „Wir werden das kurzfristig klären“, so der Tenor aus dem Rathaus.

Wenn das Baurecht dann geschaffen ist, dann wird aber noch nicht mit den Erschließungen begonnen. Die werden erst starten, wenn es auch einen Investor gibt. Das mache Sinn, denn dann könne auf dessen Bedürfnisse optimaler reagiert werden, so Dietrich Beyse abschließend zur nnz.
Autor: nnz

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