Rekord beim Export
Freitag, 27. Januar 2012, 10:34 Uhr
Der Thüringer Außenhandel läuft auf Hochtouren. So war auch das Jahr 2011 für die heimische Wirtschaft auf dem internationalen Parkett äußerst erfolgreich. Regionale Produkte Made in Thuringia erfreuten sich weltweit einer wachsenden Nachfrage...
Vorläufigen Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt zufolge, dürften die Ausfuhren im abgelaufenen Jahr erstmals die 12 Milliarden Euro-Marke übertroffen haben. Mit einem umfangreichen Programm unterstützt die IHK auch 2012 die Firmen bei ihrem Auslandsengagement.
Internationale Märkte gewinnen für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Freistaat weiter an Bedeutung. Eine Auslandsmesse ist dabei der beste Türöffner zur Erschließung neuer Absatzchancen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. In diesem Jahr seien insgesamt 13 IHK-Gemeinschaftsstände unter anderem auf den internationalen Indus-triemessen in Stockholm (Schweden), Verona (Italien), Besançon und Lyon (Frankreich), Brno (Tschechien), Poznan (Polen) und Istanbul (Türkei) geplant. Darüber hinaus würden 17 Kooperationsbörsen im In- und Ausland organisiert.
Die Thüringer Landesregierung hat im Jahr 2011 die Auslandsaktivitäten von 355 Betrieben im Rahmen der einzelbetrieblichen Außenwirtschaftsförderung mit rund einer Million Euro unterstützt, berichtet Grusser. Auch für 2012 seien bereits 62 Projekte für die Teilnahme an internationalen Fachmessen mit einem Volumen von knapp 200.000 Euro aus dem Außenwirtschaftsförderprogramm bewilligt.
Von der Förderung hat auch die Sklarz Abwasser- und Umwelttechnik GmbH Schwarzhausen bei ihrer Teilnahme an der Messe Wasser Berlin International profitiert. Durch unsere Präsentationen auf internationalen Messen in Deutschland, Tschechien und Ungarn konnten wir im Laufe der Jahre vielfältige Kundenkontakte und gewinnbringende Aufträge europaweit akquirieren, berichtet Geschäftsführer Horst Sklarz. Der mittelständische Betrieb produziert seine patentierte Druckprüfungstechnik für Abwasserleitungen mit zunehmendem Erfolg. Nach Aussage des Geschäftsführers konnte der Auslandsumsatz allein im letzten Jahr um 40 Prozent gesteigert werden.
Der Schwerpunkt des Thüringer Außenwirtschaftsprogramms liegt dabei eindeutig auf europäischen Zielländern, so IHK-Chef Gerald Grusser. Bei der Anbahnung internationaler Geschäfte sei eine gute Vorbereitung unerlässlich, denn die Rahmenbedingungen im Ausland gestalteten sich vielerorts komplex. So müssten unter anderem zoll- und außenwirtschaftsrechtliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte beachtet werden. Die IHK informiert dazu auch in diesem Jahr in einer Reihe von Ländersprechtagen, Fachseminaren und Workshops, kündigt Grusser an. Wichtige Partner in der Veranstaltungsreihe wären die deutschen Auslandshandelskammern, die derzeit 120 Büros in 80 Ländern unterhalten sowie das europäische Netzwerk Enterprise Europe Network (EEN) mit dem Thüringer Büro in der Erfurter Kammer.
Die Außenwirtschaftsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen muss auch in Zukunft fortgesetzt werden, ist sich Grusser sicher. Der Auftritt auf dem richtigen Exportmarkt sei dabei ebenso wichtig, wie die Ansprache der einzelnen Kunden und Kooperationspartner oder die sichere Finanzierung. Dies bestätigt auch der Unternehmer Horst Sklarz, denn ohne die Unterstützung wären für kleine Firmen die kostspieligen Messeauftritte kaum zu stemmen.
Autor: nnzVorläufigen Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt zufolge, dürften die Ausfuhren im abgelaufenen Jahr erstmals die 12 Milliarden Euro-Marke übertroffen haben. Mit einem umfangreichen Programm unterstützt die IHK auch 2012 die Firmen bei ihrem Auslandsengagement.
Internationale Märkte gewinnen für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Freistaat weiter an Bedeutung. Eine Auslandsmesse ist dabei der beste Türöffner zur Erschließung neuer Absatzchancen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. In diesem Jahr seien insgesamt 13 IHK-Gemeinschaftsstände unter anderem auf den internationalen Indus-triemessen in Stockholm (Schweden), Verona (Italien), Besançon und Lyon (Frankreich), Brno (Tschechien), Poznan (Polen) und Istanbul (Türkei) geplant. Darüber hinaus würden 17 Kooperationsbörsen im In- und Ausland organisiert.
Die Thüringer Landesregierung hat im Jahr 2011 die Auslandsaktivitäten von 355 Betrieben im Rahmen der einzelbetrieblichen Außenwirtschaftsförderung mit rund einer Million Euro unterstützt, berichtet Grusser. Auch für 2012 seien bereits 62 Projekte für die Teilnahme an internationalen Fachmessen mit einem Volumen von knapp 200.000 Euro aus dem Außenwirtschaftsförderprogramm bewilligt.
Von der Förderung hat auch die Sklarz Abwasser- und Umwelttechnik GmbH Schwarzhausen bei ihrer Teilnahme an der Messe Wasser Berlin International profitiert. Durch unsere Präsentationen auf internationalen Messen in Deutschland, Tschechien und Ungarn konnten wir im Laufe der Jahre vielfältige Kundenkontakte und gewinnbringende Aufträge europaweit akquirieren, berichtet Geschäftsführer Horst Sklarz. Der mittelständische Betrieb produziert seine patentierte Druckprüfungstechnik für Abwasserleitungen mit zunehmendem Erfolg. Nach Aussage des Geschäftsführers konnte der Auslandsumsatz allein im letzten Jahr um 40 Prozent gesteigert werden.
Der Schwerpunkt des Thüringer Außenwirtschaftsprogramms liegt dabei eindeutig auf europäischen Zielländern, so IHK-Chef Gerald Grusser. Bei der Anbahnung internationaler Geschäfte sei eine gute Vorbereitung unerlässlich, denn die Rahmenbedingungen im Ausland gestalteten sich vielerorts komplex. So müssten unter anderem zoll- und außenwirtschaftsrechtliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte beachtet werden. Die IHK informiert dazu auch in diesem Jahr in einer Reihe von Ländersprechtagen, Fachseminaren und Workshops, kündigt Grusser an. Wichtige Partner in der Veranstaltungsreihe wären die deutschen Auslandshandelskammern, die derzeit 120 Büros in 80 Ländern unterhalten sowie das europäische Netzwerk Enterprise Europe Network (EEN) mit dem Thüringer Büro in der Erfurter Kammer.
Die Außenwirtschaftsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen muss auch in Zukunft fortgesetzt werden, ist sich Grusser sicher. Der Auftritt auf dem richtigen Exportmarkt sei dabei ebenso wichtig, wie die Ansprache der einzelnen Kunden und Kooperationspartner oder die sichere Finanzierung. Dies bestätigt auch der Unternehmer Horst Sklarz, denn ohne die Unterstützung wären für kleine Firmen die kostspieligen Messeauftritte kaum zu stemmen.
