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Donnerstag, 26. Januar 2012, 06:54 Uhr
An kommenden Wochenende können sich die NSV Handballer insgesamt 16 Punkte erspielen, zwei davon haben sie bereits am grünen Tisch erhalten. In der weiblichen Jugend B sagte Altenburg die Partie ab und verliert die Punkte. Ein Heimspiel besonderer Art haben die Männer. Sie treffen auf den Tabellenzweiten HSV Apolda, der zugleich ein ambitionierter Aufstiegskandidat ist...


Einen echten Aufstiegsfavoriten empfangen die Nordhäuser am 17. Spieltag der Thüringenliga in der Ballspielhalle. Der letztjährige Absteiger aus der mitteldeutschen Oberliga musste jedoch den ein oder anderen Rückschlag im Kampf um einen sofortigen Wiederaufstieg hinnehmen. In der Auswärtstabelle nehmen sie Rang drei mit 8:6 Punkten ein. Vier Siege stehen drei Niederlagen gegenüber.

Die Nordhäuser hinken derzeit ihrer Form hinterher. Zu oft wurde ein Doppelpunktgewinn in den Schlussminuten verspielt. Der Knoten sitzt fest und will einfach nicht platzen. Wenn sie gegen den HSV bestehen wollen muss dieser jedoch platzen. Dazu müssen sie die Kreise der Törjäger Florian Dejmek (85) und Volker Goldmann (52) sowie Alexandru Berceanu (51) stören. Schaffen sie dies nicht werden ihnen die Bälle nur so um die Ohren fliegen und die Keeper sich bedanken.

Dem stellt der NSV seine Goalgetter Stefan Fuhrmann (108), Mathias Thiele (54) und Thomas Riemekasten (48) entgegen. Gleichzeitig müssen die schnellen Außen, deren Konterangriffe wie Nadelstiche sitzen, ausgeschaltet werden. Die Gäste erzielen im Schnitt 28,2 Treffer die Südharzer 27,8 pro Spiel. Die Quote licht Dicht beisammen, ein Blich auf die Quote der Gegentreffer zeigt den Abstand in der Tabelle dann deutlich auf. Während die Gäste nur 25 pro Spiel kassierten sind es bei den Gastgebern immerhin schon 28,2.

Trotz der Niederlage gegen Hermsdorf sind die Südharzer erstaunlich gut motiviert. Das Training lief gut und von Blessuren weit und breit nichts zu sehen. Ein Auflaufen in Bestbesetzung wird da wahrscheinlich, wenn sich im Abschlusstraining nicht noch jemand verletzt.

Es ist auch das Treffen zweier Vereine, die sich freundschaftlich verbunden fühlen, außer: während der Spielzeit. In zahllose Partien in der Vor- und Nachbereitung haben sie die Klingen gekreuzt, hart im Spiel und fair danach, so muss Handball sein. Bleibt zu hoffen das der HSV das Abschlussbier, wegen einer Niederlage, ausgeben muss. Spielbeginn Samstag 19:00 Uhr.

Vor dem Hauptspiel betreten die ebenfalls nicht mit reichlich Pluspunkten bescherten Damen das Parkett. Ihr Gegner die vor ihnen platzierten Damen der Zweiten Altenburg. Ein Doppelpunktgewinn könnte zugleich den Klassenerhalt bedeuten. Um dieses Ziel zu erreichen werden die Nordhäuserinnen alles daran setzen die Partie siegreich zu gestalten. Eine zusätzlich Motivation ist, sie gewannen schon das Hinspiel in Altenburg. Spielbeginn 17:00 Uhr.

Ein Vereinsduell gibt es ab 15:00 Uhr. In der Jugend E stehen sich die Erste und Zweite gegenüber. Ein deutlicher Vorteil muss der Ersten zugesprochen werden, jedoch die Zweite hat in den letzten Wochen spielerisch stark aufgeholt und wird die Punkte nicht kampflos abgeben.

Vier mal geht der Nachwuchs auf Reisen. Ihre Ziele und Gegner unterschiedlich zu bewerten. Während die männliche Jugend D in Artern haushoher Favorit auf dem Weg zur Landesmeisterschaft ist, ist die Hürde der C-Jugend in Eisennach gegen den ThSV fast unerreichbar hoch.

Auch in der männlichen Jugend B hängen die Trauben, für den Tabellenzweiten NSV, im Nessetal bei der Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim-Gotha sehr hoch. Obwohl die Gastgeber nur Platz fünf einnehmen und sechs Punkte hinter dem NSV liegen sind sie für eine Überraschung immer gut. Wenn die Nordhäuser den zweiten Platz festigen wollen muss ein Doppelpunktgewinn erzielt werden.

Ebenfalls eine schwierige Aufgabe haben die Mädchen der B-Jugend. Sie müssen Auswärts gegen die Spielgemeinschaft Eisenach/Großburschla antreten. Es ist die Partie vierter gegen zweiter. Zwei Punkte trennen beide Teams in der Tabelle voneinander. Die NSV Mädchen gehen als leichter Favorit in die Begegnung. Auch sie müssen unbedingt Punkten wenn sie den Tabellenführer auf den Fersen bleiben wollen.
Frank Ollech
Autor: nnz

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