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Besuch in Berlin

Dienstag, 24. Januar 2012, 11:03 Uhr
Neben dem Kyffhäuserkreis sind auch aus dem Landkreis Nordhausen Unternehmen auf der Grünen Woche in Berlin vertreten. Zum Beispiel die Hersteller edlen Doppelkorns...

Zu Besuch in Berlin (Foto: privat) Zu Besuch in Berlin (Foto: privat)
Patrick Kurth (links) im Gespräch mit Peter O. Claussen, Marketing-Chef der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellereien

Der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der FDP Thüringen, Patrick Kurth, hat jetzt den Stand der „Echter Nordhäuser Spirituosen GmbH“ auf der Grünen Woche in Berlin besucht. „Jedes Jahr freue ich mich darauf, auf der Grünen Woche aus erster Hand zu erfahren, was die Thüringer Unternehmen heute bewegt“, erläutert Kurth seinen schon traditionellen Besuch auf der weltweit größten Verbrauchermesse.

Peter O. Claussen, der Marketing-Chef des Unternehmens, zeigte sich angesichts der erneut tollen Resonanz auf der Grünen Woche zufrieden. Durch den guten Standort könne man viele Interessenten erreichen. Auf die Thüringer Landespolitik angesprochen kritisierte Claussen, vor allem die mangelhafte Verkehrsanbindung Nordhausens.

„Leider verzögern sich heute viele Bauvorhaben durch den Widerstand von Bürgerinitiativen und Öko-Gruppen“, entgegnete Kurth. „Dennoch sollte gerade auch die Thüringer Landesregierung mehr für einen besseren Anschluss vor allem von ländlichen Gebieten tun.“ So wünsche er sich mehr Einsatz der Landesregierung für den Ausbau der B4 in Richtung Sundhäuser Berge, damit das Vorhaben doch noch in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden könnte.

Bei seinem Besuch auf der Grünen Woche freute sich Kurth insbesondere über die Verbesserungen beim Thüringer Ausstellungskonzept. „Zwar waren die Einzelstände auch schon in der Vergangenheit liebevoll gestaltet, man konnte aber oft kaum erkennen, dass diese aus Thüringen kamen“ erklärte Kurth. Daher sei die Kritik an der Thüringer Landesregierung stets berechtigt gewesen. „Die Dachmarke Thüringen kam dieses Jahr viel besser zur Geltung“, so der Sondershäuser Abgeordnete.

Abschließend versprach Kurth, sich auch im nächsten Jahr ein detailliertes Bild der Grünen Woche zu machen. „Es wäre zu wünschen, dass die diesjährigen Verbesserungen auch 2013 weitergeführt werden. Einen Rückschritt zu den gescheiterten Konzepten der Vergangenheit darf es nicht geben“, formulierte Kurth seine Erwartungen an die Thüringer Landesregierung.
Autor: nnz

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