Südharz nicht abhängen
Freitag, 03. Oktober 2003, 16:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Bereits gestern hatten in der nnz Kommunalpolitiker und Tourismusverantwortliche der Region ihr Bedauern über die Schließung der InterConnex-Strecke zwischen Köln und Rostock zum Ausdruck gebracht. Dem schließt sich auch die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz an.
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" bedauert die Entscheidung von Connex die Linie Rostock - Berlin - Nordhausen - Köln am 27.Oktober einzustellen. Damit geht eine fünfmonatige Ära des Fernverkehrsanschlusses von Nordhausen zu Ende. "Wir Südharzer müssen nun unsere Forderungen an die Deutsche Bahn AG durchsetzen, dass wir hier zumindest durchgehende Züge Saalfeld - Erfurt - Nordhausen - Braunschweig bekommen", erklärte der Sprecher der Initiative Burkhard Breme anlässlich der Linienaufgabe durch Connex.
Mit durchgehenden Zügen von Saalfeld nach Braunschweig hätten die Südharzer mit einmaligen Umsteigevorgängen in Braunschweig schnelle Verbindungen nach Berlin/Brandenburg oder mit Umsteigen in Saalfeld nach Bayern. Ansonsten droht Nordhausen zum Regionalbahnhof zu verkommen.
In der Ost-West Richtung bemängelt die Initiative die immer länger werdenden Fahrzeiten der Regionalexpresszüge zwischen Kassel - Nordhausen - Halle, die zu Anschlussverlusten führten. Die Ursachsen hierfür liegen in der nicht ordnungsgemäßen Fertigstellung der Trasse des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit und bei den eingetretenen baulichen Mängeln. Nach Ansicht der Initiative ist mangels finanzieller Mittel nicht von einer baldigen Sanierung auszugehen, so dass der Südharz trotz der zentralen Lage in Deutschland weiterhin im Abseits steht.
Autor: nnzDie Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" bedauert die Entscheidung von Connex die Linie Rostock - Berlin - Nordhausen - Köln am 27.Oktober einzustellen. Damit geht eine fünfmonatige Ära des Fernverkehrsanschlusses von Nordhausen zu Ende. "Wir Südharzer müssen nun unsere Forderungen an die Deutsche Bahn AG durchsetzen, dass wir hier zumindest durchgehende Züge Saalfeld - Erfurt - Nordhausen - Braunschweig bekommen", erklärte der Sprecher der Initiative Burkhard Breme anlässlich der Linienaufgabe durch Connex.
Mit durchgehenden Zügen von Saalfeld nach Braunschweig hätten die Südharzer mit einmaligen Umsteigevorgängen in Braunschweig schnelle Verbindungen nach Berlin/Brandenburg oder mit Umsteigen in Saalfeld nach Bayern. Ansonsten droht Nordhausen zum Regionalbahnhof zu verkommen.
In der Ost-West Richtung bemängelt die Initiative die immer länger werdenden Fahrzeiten der Regionalexpresszüge zwischen Kassel - Nordhausen - Halle, die zu Anschlussverlusten führten. Die Ursachsen hierfür liegen in der nicht ordnungsgemäßen Fertigstellung der Trasse des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit und bei den eingetretenen baulichen Mängeln. Nach Ansicht der Initiative ist mangels finanzieller Mittel nicht von einer baldigen Sanierung auszugehen, so dass der Südharz trotz der zentralen Lage in Deutschland weiterhin im Abseits steht.
