Unter die Lupe genommen
Freitag, 03. Oktober 2003, 07:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Die geplante Zusammenarbeit der Städte Nordhausen und Sondershausen nimmt konkrete Formen an: Stadträte beider Kommunen haben Details zu einem Vertrag besprochen. Dabei ging es unter anderem um den geplanten Städtebund.
Unter anderem soll die Mitwirkung der Stadträte in den verschiedenen Gremien des Städtebundes geregelt werden; es ging darüber hinaus um die Modalitäten beim Vorsitz des Rates der Bürgermeister und der Zusammensetzung der Arbeitsausschüsse sowie um die Felder der Zusammenarbeit. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte heute, dass die Einbindung der gewählten Mandatsträger der Kommunen eine wesentliche Voraussetzung sei für das Funktionieren der Kooperation sei.
Allgemein, so ist es im Vertrags-Entwurf formuliert, diene der Städtebund der Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen sowie der Abgabe gemeinsamer Stellungnahmen in allen Angelegenheiten von gemeinsamer Bedeutung. Vor allem solcher zur Stärkung der Region Nordthüringens - zum Beispiel über die gemeinsame Einflussnahme auf die Regionalplanung-, der Infrastruktur und der Wirtschaftsentwicklung – hier auch die Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue –, der Kultur und des Tourismus. Der Vertragsentwurf wird am 22. Oktober den Nordhäuser Stadträten zur Entscheidung vorgelegt, in Sondershausen wird dies im November geschehen.
Die Kooperation wurde unter anderem auch mit Blick auf den Entwurf des Thüringer Landesentwicklungsplanes (LEP) geschlossen. Dort war vorgesehen, einerseits Nordhausen zum Mittelzentrum herab zu stufen, Sondershausen andererseits war dort lediglich als Mittelzentrum in einem Gebiet mit besonderen Entwicklungsaufgaben kategorisiert.
Mit der Kooperation, so Nordhausen Bau- und Wirtschaftsdezernent und Sondershausens Bürgermeister, wolle man zum einen die Entwicklung Nordhausens zum Oberzentrum befördern und zum anderen Sondershausens Zuordnung zum Stadt-Umland-Raum von Nordhausen erreichen. Beide Städte wollten damit zum Impulsgeber der gesamten Nordthüringer Region werden. Der Vertrag wird als Teil der gemeinsamen Stellungnahme zum LEP-Entwurf nach Erfurt geschickt.
Autor: nnz
Unter anderem soll die Mitwirkung der Stadträte in den verschiedenen Gremien des Städtebundes geregelt werden; es ging darüber hinaus um die Modalitäten beim Vorsitz des Rates der Bürgermeister und der Zusammensetzung der Arbeitsausschüsse sowie um die Felder der Zusammenarbeit. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte heute, dass die Einbindung der gewählten Mandatsträger der Kommunen eine wesentliche Voraussetzung sei für das Funktionieren der Kooperation sei. Allgemein, so ist es im Vertrags-Entwurf formuliert, diene der Städtebund der Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen sowie der Abgabe gemeinsamer Stellungnahmen in allen Angelegenheiten von gemeinsamer Bedeutung. Vor allem solcher zur Stärkung der Region Nordthüringens - zum Beispiel über die gemeinsame Einflussnahme auf die Regionalplanung-, der Infrastruktur und der Wirtschaftsentwicklung – hier auch die Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue –, der Kultur und des Tourismus. Der Vertragsentwurf wird am 22. Oktober den Nordhäuser Stadträten zur Entscheidung vorgelegt, in Sondershausen wird dies im November geschehen.
Die Kooperation wurde unter anderem auch mit Blick auf den Entwurf des Thüringer Landesentwicklungsplanes (LEP) geschlossen. Dort war vorgesehen, einerseits Nordhausen zum Mittelzentrum herab zu stufen, Sondershausen andererseits war dort lediglich als Mittelzentrum in einem Gebiet mit besonderen Entwicklungsaufgaben kategorisiert.
Mit der Kooperation, so Nordhausen Bau- und Wirtschaftsdezernent und Sondershausens Bürgermeister, wolle man zum einen die Entwicklung Nordhausens zum Oberzentrum befördern und zum anderen Sondershausens Zuordnung zum Stadt-Umland-Raum von Nordhausen erreichen. Beide Städte wollten damit zum Impulsgeber der gesamten Nordthüringer Region werden. Der Vertrag wird als Teil der gemeinsamen Stellungnahme zum LEP-Entwurf nach Erfurt geschickt.
