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Kommunale Blitzbilanz

Donnerstag, 19. Januar 2012, 12:37 Uhr
Die nnz hatte heute über eine Geschwindigkeitskontrolle am Nordhäuser Taschenberg durch die Polizei berichtet. Wie aber sieht es mit dem kommunalen Blitzen aus? Die nnz mit einer Bilanz...


Seit Ende November, als das erste Mal in einer 30er Zone in Petersdorf geblitzt wurde, sind die entsprechenden Geräte an insgesamt acht Tagen auf- und wieder abgebaut worden, an einigen Tagen sogar zweimal. Da kommen laut Stadtverwaltung insgesamt 15 Messstellen zusammen. In der Stadtkasse macht das insgesamt 23.000 Euro an Bußgeldern, die eingenommen wurden.

"Nicht alle Messungen bestätigen die Annahme, dass dort auch dauerhaft zu schnell und oder deutlich zu schnell gefahren wird. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es Messstellen gibt, an denen bis zu 25 Prozent der Kraftfahrer zu schnell fahren. An diesen werden wir die Messungen wiederholen, letztendlich auch um festzustellen, dass wir mit den Messungen eine positive Wirkung (Rückgang der Anzahl der Überschreitungen) erreichen", so Ordnungsamtsleiter Holger Wengler.

Diese Messstellen sind überwiegend vor Schulen und an Schulbushaltestellen, die bereits aus Gefahrengründen per Beschilderung und Hinweis auf Kinder auf 30 km/h reduziert sind.

Seit der Einführung des kommunalen Blitzens wurden 2.100 Verstöße festgestellt. Spitzenreiter waren 90 kmh in einer 50er Zone und 65 kmh in einem 30er-Bereich. Dafür wurden im ersten Fall 120 Euro fällig und drei Punkte in Flensburg. Im zweiten Fall musste der "Sprinter" 160 Euro berappen, sein Konto mit drei Punkten befüllen und er kann nun für einen Monat seine Fahrerlaubnis bei Behörden abgeben.
Autor: nnz

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