Nobas auf richtigem Weg
Donnerstag, 02. Oktober 2003, 13:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein wesentlicher Schritt in Richtung Standortsicherung wurde heute in der HBM-Nobas getan. Betriebsleitung und Betriebsrat haben eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. nnz hat nachgefragt.
Für den Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch sei es von immenser Wichtigkeit, dass beide Seiten nun in einer Vereinbarung festgeschrieben haben, was sie in den kommenden Wochen gemeinsam erreichen wollen. Der Standort Nordhausen muß erhalten bleiben. Dazu sind nun weitere Einzelvereinbarungen notwenig. Es geht um die Senkung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, es geht um den Verzicht von Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber es geht auch um sinnvolle Eingliederung von Mitarbeitern in neue Gesellschaften. Gefragt sind dabei nicht nur Betriebsrat und Geschäftsleitung, sondern vor allem die Tarifparteien.
Mit dem Arbeitsamt Nordhausen ist ebenfalls ein kompetenter und notwendiger Partner mit im Verhandlungsboot. Auch das Land Thüringen wird sich verstärkt in die Nobas einmischen, hier vor allem in die Bereiche Forschung und Entwicklung, so Kupsch im nnz-Gespräch. Am Montag wird in Nordhausen weiter verhandelt, doch viel Zeit bleibt nicht. Allen Beteiligten sei klar, bis zum 1. November muß alles im Sack sein, wie Aribert Kupsch es formulierte.
Autor: nnzFür den Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch sei es von immenser Wichtigkeit, dass beide Seiten nun in einer Vereinbarung festgeschrieben haben, was sie in den kommenden Wochen gemeinsam erreichen wollen. Der Standort Nordhausen muß erhalten bleiben. Dazu sind nun weitere Einzelvereinbarungen notwenig. Es geht um die Senkung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, es geht um den Verzicht von Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber es geht auch um sinnvolle Eingliederung von Mitarbeitern in neue Gesellschaften. Gefragt sind dabei nicht nur Betriebsrat und Geschäftsleitung, sondern vor allem die Tarifparteien.
Mit dem Arbeitsamt Nordhausen ist ebenfalls ein kompetenter und notwendiger Partner mit im Verhandlungsboot. Auch das Land Thüringen wird sich verstärkt in die Nobas einmischen, hier vor allem in die Bereiche Forschung und Entwicklung, so Kupsch im nnz-Gespräch. Am Montag wird in Nordhausen weiter verhandelt, doch viel Zeit bleibt nicht. Allen Beteiligten sei klar, bis zum 1. November muß alles im Sack sein, wie Aribert Kupsch es formulierte.
