Macht Fußball glücklich?
Donnerstag, 02. Oktober 2003, 08:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Fußball made in Germany macht wieder Spaß. Dieser Satz ist nicht auf die Nationalmannschaft bezogen, sondern auf junge Wilde aus dem Schwabenland. Dazu einige Anmerkungen der nnz.
Vielleicht ging es Ihnen gestern auch so: Da sitzt man vor dem TV-Gerät und will einen schönen Sport-Abend genießen. Und den gab es dann auch. Der VfB Stuttgart, nicht die Bayern aus München machten das möglich.
Hut ab vor den jungen Wilden aus dem Schwabenland. Sie haben spätestens mit ihrer gestrigen Vorstellung gegen ManU den Spaß am deutschen Fußball wiederbelebt. Sie haben mit Spielwitz, Einsatz und schönem Fußball dem reichsten Club der Welt gezeigt, dass Geld nicht unbedingt ein Garant des Sieges ist.
Hut ab auch vor dem Trainer der Schwaben. Felix Magath hat aus dem Haufen der Youngster in der vergangenen Saison eine Mannschaft geformt, die Spaß am Spielen und – jetzt auch – am Siegen hat. Auch die Fans anderer Clubs müssen neidlos anerkennen, dass in Stuttgart eine Art Fußball entstanden ist, der sich aus den Wurzeln des Sports rekrutiert, nicht aus dem Füllstand der Vereinskasse.
Auch wenn die jungen Schwaben in den kommenden Wochen und Monaten nicht weiter von Sieg zu Sieg eilen, schon jetzt haben sie sich in die Herzen der Fußball-Nation gespielt. Und der Schleifer Magath, der in Stuttgart auch dazugelernt hat, der wird hoffentlich auch weiterhin ein glückliches Händchen haben in seinem Job: Als Fußballlehrer. Man gönnt es den jungen Wilden und dem deutschen Fußball.
Autor: nnzVielleicht ging es Ihnen gestern auch so: Da sitzt man vor dem TV-Gerät und will einen schönen Sport-Abend genießen. Und den gab es dann auch. Der VfB Stuttgart, nicht die Bayern aus München machten das möglich.
Hut ab vor den jungen Wilden aus dem Schwabenland. Sie haben spätestens mit ihrer gestrigen Vorstellung gegen ManU den Spaß am deutschen Fußball wiederbelebt. Sie haben mit Spielwitz, Einsatz und schönem Fußball dem reichsten Club der Welt gezeigt, dass Geld nicht unbedingt ein Garant des Sieges ist.
Hut ab auch vor dem Trainer der Schwaben. Felix Magath hat aus dem Haufen der Youngster in der vergangenen Saison eine Mannschaft geformt, die Spaß am Spielen und – jetzt auch – am Siegen hat. Auch die Fans anderer Clubs müssen neidlos anerkennen, dass in Stuttgart eine Art Fußball entstanden ist, der sich aus den Wurzeln des Sports rekrutiert, nicht aus dem Füllstand der Vereinskasse.
Auch wenn die jungen Schwaben in den kommenden Wochen und Monaten nicht weiter von Sieg zu Sieg eilen, schon jetzt haben sie sich in die Herzen der Fußball-Nation gespielt. Und der Schleifer Magath, der in Stuttgart auch dazugelernt hat, der wird hoffentlich auch weiterhin ein glückliches Händchen haben in seinem Job: Als Fußballlehrer. Man gönnt es den jungen Wilden und dem deutschen Fußball.
