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12 Millionen Euro für Breites Band

Dienstag, 17. Januar 2012, 10:28 Uhr
Um den Ausbau der Breitbandversorgung auch in bevölkerungsschwachen Regionen Thüringens weiter zu beschleunigen, ist im Januar das „Landesprogramm Breitband“ gestartet. Bis 2015 stehen den Thüringer Städten und Gemeinden damit insgesamt 12 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Darüber wird noch in diesem Monat für den Landkreis Nordhausen sowie für den Kyffhäuserkreis informiert...


Doch unter welchen Voraussetzungen kann eine Förderung beantragt werden? Wer darf einen Förderantrag überhaupt stellen? Wohin muss der Antrag in welcher Form gerichtet werden und welche technischen Details sind für die Antragstellung unerlässlich? – Genau darüber wird das Breitbandkompetenzzentrum (BKT) im Rahmen seiner Informationsreihe beraten, die gestern gestartet wurde.

Für den Landkreis Nordhausen wird es in der kommenden Woche (24. Januar) zusammen mit dem Landkreis Eichsfeld eine Info-Veranstaltung in Heiligenstadt geben. Einen Tag später sind die kommunalen Vertreter des Kyffhäuserkreises nach Sömmerda eingeladen.

Zusammen mit der Thüringer Aufbaubank und in Abstimmung mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium will das bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) angesiedelte BKT vor allem Bürgermeister, die Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften und die regionalen Breitbandpaten mit der neuen Richtlinie vertraut machen. Während der Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer wichtige Tipps und haben ausreichend Gelegenheit, Antworten auf ihre Fragen zum Breitbandausbau in Thüringen sowie zu dessen Förderung zu finden.

Darüber hinaus informieren Mitarbeiter der Thüringer Aufbaubank über weitere Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, die es für die Verbreitung schneller Internetverbindungen in Thüringen gibt, wie zum Beispiel über den „Breitband-Kredit“. Dieser begleitet das „Landesprogramm Breitband“ und kann ebenfalls seit Januar 2012 von den Kommunen beantragt werden.
Autor: nnz

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