nnz-Forum: Eltern wurden kurz gehalten
Sonntag, 15. Januar 2012, 19:21 Uhr
Am 7. Dezember des vergangenen Jahres wurde die Erhöhung der Elternbeiträge in den Kindertagesstätten der Stadt Nordhausen beschlossen mit der mehr als deutlichen Aufforderung an die freien Träger, sich dem anzupassen. Dazu die Anmerkungen von Elternsprechern...
Somit sind am Ende fast alle Eltern von einer Erhöhung z.T. bis zu 70,00 € pro Monat betroffen. Alleinerziehende mit einem Kind besonders schwer, Familien mit 3 und mehr Kindern werden zwar geringfügig entlastet, aber bilden diese denn die Mehrheit der Betroffenen? Nun sickern alle Details nach und nach bis zu allen Eltern durch. Elternsprechertreffen werden durchgeführt, ohne dass nun im Januar noch irgendeine Möglichkeit der Intervention besteht.
Da fragt sich der aufmerksame Beobachter doch, wie ist es eigentlich soweit gekommen? Ende November, also kurz genug um weitere Gegenmaßnahmen zu verhindern, wurde erst der Stadtelternsprecher informiert, am 07. Dezember dann die Beschlussfassung im Stadtrat, die Information im Ratskurier taucht dann am 17.12. auf und am 06.01. flatterten die Einladungen zur Elternsprecherversammlung in die Briefkästen. Da müssen wir doch sagen, sehr schlau gemacht, liebe Stadträte.
In einer Zeit in der gerade Familien viele Wege zu erledigen haben, die Konzentration auf einem Familienfest und der Zeit der Ruhe und Besinnung liegt, einfach noch einmal schnell eine Beitragserhöhung im Eilverfahren zu beschließen. Die Frage, wo die Eltern waren, sie hätten doch bei der Bürgersprechstunde für ihre Interessen eintreten können, ist hier dann wohl auch hinfällig. Eltern und Arbeitnehmer haben mangels einer Information zu dem geplanten Beschluss das gemacht, was ihre Aufgaben sind: sich um ihre Kinder gekümmert und das Familieneinkommen erwirtschaftet.
Im Sinne der Eltern, die wir vertreten, möchten wir hiermit unsere maßlose Enttäuschung über das Vorgehen der Stadt deutlich machen, eine Einbindung von Eltern, Elternvertretern und Bürgern stellen wir uns anders vor und fordern ein frühzeitigere Informationsweitergabe und Möglichkeiten der Anhörung.
Im Hinblick auf die am 22. April 2012 stattfindenden Kommunalwahlen hat die abdankende Stadtratsmannschaft keinen Beitrag geleistet, um die betroffenen Eltern für die Wahl zu motivieren. Mit solch einem negierenden Verhalten kann man mit Sicherheit kein Vertrauen erwecken.
Die Elternsprecher der Kindertageseinrichtungen: Brummkreisel und Zwergenschlösschen
Somit sind am Ende fast alle Eltern von einer Erhöhung z.T. bis zu 70,00 € pro Monat betroffen. Alleinerziehende mit einem Kind besonders schwer, Familien mit 3 und mehr Kindern werden zwar geringfügig entlastet, aber bilden diese denn die Mehrheit der Betroffenen? Nun sickern alle Details nach und nach bis zu allen Eltern durch. Elternsprechertreffen werden durchgeführt, ohne dass nun im Januar noch irgendeine Möglichkeit der Intervention besteht.
Da fragt sich der aufmerksame Beobachter doch, wie ist es eigentlich soweit gekommen? Ende November, also kurz genug um weitere Gegenmaßnahmen zu verhindern, wurde erst der Stadtelternsprecher informiert, am 07. Dezember dann die Beschlussfassung im Stadtrat, die Information im Ratskurier taucht dann am 17.12. auf und am 06.01. flatterten die Einladungen zur Elternsprecherversammlung in die Briefkästen. Da müssen wir doch sagen, sehr schlau gemacht, liebe Stadträte.
In einer Zeit in der gerade Familien viele Wege zu erledigen haben, die Konzentration auf einem Familienfest und der Zeit der Ruhe und Besinnung liegt, einfach noch einmal schnell eine Beitragserhöhung im Eilverfahren zu beschließen. Die Frage, wo die Eltern waren, sie hätten doch bei der Bürgersprechstunde für ihre Interessen eintreten können, ist hier dann wohl auch hinfällig. Eltern und Arbeitnehmer haben mangels einer Information zu dem geplanten Beschluss das gemacht, was ihre Aufgaben sind: sich um ihre Kinder gekümmert und das Familieneinkommen erwirtschaftet.
Im Sinne der Eltern, die wir vertreten, möchten wir hiermit unsere maßlose Enttäuschung über das Vorgehen der Stadt deutlich machen, eine Einbindung von Eltern, Elternvertretern und Bürgern stellen wir uns anders vor und fordern ein frühzeitigere Informationsweitergabe und Möglichkeiten der Anhörung.
Im Hinblick auf die am 22. April 2012 stattfindenden Kommunalwahlen hat die abdankende Stadtratsmannschaft keinen Beitrag geleistet, um die betroffenen Eltern für die Wahl zu motivieren. Mit solch einem negierenden Verhalten kann man mit Sicherheit kein Vertrauen erwecken.
Die Elternsprecher der Kindertageseinrichtungen: Brummkreisel und Zwergenschlösschen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
