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Neue Seminar beginnt

Montag, 09. Januar 2012, 09:52 Uhr
Der Tod eines lieben und nahen Menschen verändert das Leben der Zurückbleibenden vollkommen und wird vielfach empfunden, als wäre mehr als die Hälfte von einem selbst nicht mehr da. Dieser Weg durch die Trauer ist deshalb sehr lang und mühsam...


In solch einer Situation, wo der Mensch völlig den Boden unter den Füßen verliert und es darum geht, sich nicht wieder zu finden, sondern neu zu finden, da sind platte Ratschläge fehl am Platz, die sind meist mehr Schäge als Rat. Da braucht man keinen Rat von „Gesunden“. P. Tobias Titulaer, der Leiter des Seminars, versteht sich deshalb auch vielmehr als Begleiter, als Weggefährte auf diesem je einmaligen Weg.

Er bietet deshalb auch niemals fertige Konzepte oder Lösungen, sondern im besten Sinne Krücken, um neu gehen zu lernen, um sicherer zu werden auf den wackeligen Beinen, um neuen Stand, Selbstsicherheit und vor allen Dingen ein neues Selbstwertgefühl langsam zu entwickeln, denn Trauer kann man nicht in ein Schema pressen, jeder Mensch trauert anders.

Denn Trauer will gelebt und nicht verdrängt werden. Trauer will gehört, gesehen und gestaltet werden. Trauer braucht vor allen Dingen Erlaubnis, Zeit, Ausdruck, Vertrauen und Gemeinschaft. Trauer ist keine Krankheit, nicht gelebte Trauer kann hingegen auf Dauer sehr krank machen.

Das neue Seminar beginnt Mitte Januar und dauert bis kurz vor Ostern. Es findet im 14-tägigen Rhythmus statt jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr. Das Angebot ist kostenlos. Anmeldung bitte telefonisch bei Tobias Titulaer (0 36 31-97 38 10).

Weitere Informationen zum Verein TrauerWelten e.V. finden Sie auch im Internet unter www.trauerwelten.de
Autor: nnz

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