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Viel los auf der Autobahn

Sonntag, 08. Januar 2012, 12:53 Uhr
Zu den Straßen im Landkreis Nordhausen gehört auch die Autobahn A 38. Was dort in den vergangenen Tagen los war, das haben die Beamten der Autobahnpolizei in ihren Akten festgehalten...


Am Freitagmittag befuhr ein 76-jähriger Pkw-Fahrer den Parkplatz „Galgenberg“ auf der A 38 in Fahrtrichtung Leipzig. Von der Zufahrt zum Parkplatz geriet er mit seinem Skoda nach links auf die Grünfläche, wobei zwei Leitpfosten zerstört sowie zwei Begrenzungssteine verschoben wurden. Letztlich kam der Pkw mitten auf einem dritten Begrenzungsstein mit wirtschaftlichem Totalschaden zur Endlage und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr von Bleicherode ebenfalls im Einsatz. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf gut 8.000 Euro.


Gegen 21:45 Uhr kam es auf dem Parkplatz „Kesselberg“ der A 38 in Richtung Leipzig zu einem Verkehrsunfall. Hier stieß eine Sattelzugmaschine Scania, deren 43-jähriger Fahrer gerade in eine Parklücke einfahren wollte, mit einer bereits parkenden Sattelzugmaschine MAN zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der in der Gesamtheit 4.000 Euro beträgt.


Der Führer eines Volvo befuhr am Freitag die A 38 in Richtung Göttingen zwischen den Anschlussstellen Leinefelde-Worbis und Heilbad Heiligenstadt. Bei einsetzendem Schneeregen und damit verbundener nasser Fahrbahn verlor der 28-jährige gegen 21 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte zwei mal mit der Mittelschutzplanke. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich in der Gesamtheit auf gut 8.000 Euro.


Etwa 10.000 Euro Sachschaden stehen nach einem Verkehrsunfall auf der A 38 in Richtung Göttingen zwischen den Anschlussstellen Leinefelde-Worbis und Heilbad Heiligenstadt zu Buche, der sich bereits am Freitagabend ereignete. Ausgangspunkt des Geschehens war ein polnischer Sattelzug, bei dessen Anhänger sich ein Rad komplett löste und in der Folge auf den linken Fahrstreifen rollte. Die 44-jährige Fahrerin eines Pkw Ford wollte wenig später den mittlerweile auf dem Standstreifen stehenden Sattelzug großräumig ausweichen und wechselte zu diesem Zwecke vom rechten auf den linken Fahrstreifen, wo es zum Zusammenstoß mit dem abgelösten Rad kam. Der Pkw VW eines 32-jährigen Fahrers kam kurz darauf auf die gleiche Weise zu Schaden. Nach Beseitigung der Reifenteile wurde der polnische Sattelzug auf dem Seitenstreifen durch einen Funkstreifenwagen der Verkehrspolizeiinspektion Nordhausen zum Parkplatz „Leinetal“ eskortiert, wo der 43-jährige Kraftfahrer sich selbst um die Behebung seines Fahrzeugmangels kümmerte.


Ein weiterer solcher Verkehrsunfall auf der A 38 konnte am Samstagnachmittag verhindert werden. Kurz nach der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis in Fahrtrichtung Göttingen bemerkte gegen 14:50 Uhr der 36-jährige Führer einer tschechischen Sattelzugmaschine Volvo, dass sich an dieser linksseitig an der Antriebsachse die Zwillingsbereifung löste. Nachdem sich das erste Rad löste und nach links über beide Fahrspuren bis vor die Mittelschutzplanke rollte, wurde die Sattelzugmaschine auf den Seitenstreifen gelenkt. Dort löste sich das zweite Rad und rollte ca. 250 Meter auf dem Seitenstreifen und dem rechten Fahrstreifen entlang. Kurz danach am Ereignisort eintreffende Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Nordhausen sicherten diesen ab und beseitigten die Räder von der Fahrbahn. Aufgrund anschließender Maßnahmen unter Hinzuziehung eines Reparatur- und Bergedienstes war der rechte Fahrstreifen am Ereignisort für ca. 1,5 Stunden gesperrt.
Autor: nnz

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