Was war teurer, was billiger?
Mittwoch, 04. Januar 2012, 12:28 Uhr
Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im Jahresdurchschnitt 2011 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,2 Prozent. Im Jahr 2010 betrug die durchschnittliche Jahresteuerungsrate 0,9 Prozent und 2009 nur 0,1 Prozent. Weitere Einzelheiten gefällt? Klick...
Gegenüber dem Vormonat November erhöhten sich die Preise im Dezember 2011 um 0,7 Prozent und erreichten einen Indexstand von 111,3 Prozent (Basis 2005=100). Im Vergleich zum Dezember 2010 wurde eine Teuerung
von 2,3 Prozent berechnet.
Binnen Jahresfrist schwächte sich der Preisauftrieb von 2,7 Prozent im November auf 2,3 Prozent im Dezember ab, die Preise liegen aber immer noch deutlich über dem Vorjahresniveau. Sie wurden vor allem verursacht durch die kräftigen Preisanstiege von Haushaltsenergie und Kraftstoffen (7,3 Prozent).
Wesentlich höhere Preise als im Vorjahresmonat musste auch für Bekleidung und Schuhe (4,8 Prozent) gezahlt werden. Als Preistreiber entwickelten sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (2,6 Prozent). Extreme
Steigerungsraten wiesen dabei Mehl (36,1 Prozent), Bohnenkaffee (20,6 Prozent), Zucker (18,9 Prozent) sowie Geflügel (13,9 Prozent) aus. Günstiger als Weihnachten 2010 konnte Gemüse (-7,7 Prozent) und Obst (-2,2 Prozent) erworben werden.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise im Dezember 2011 um durchschnittlich 0,7 Prozent. Maßgeblich beeinflusst durch die saisonbedingten Preissteigerungen der Miete für Ferienwohnung (67,4 Prozent) und der Pauschalreisen (19,8 Prozent). Der Handel gewährte erste Preisnachlässe für Bekleidung und Schuhe (-1,2 Prozent). Selbst die Lage an den Tankstellen entspannte sich. Kraftstoff konnte um 1,4 Prozent günstiger getankt werden als im November.
Ebenso wurden für Heizöl (-0,3 Prozent) und feste Brennstoffe (-0,3 Prozent) Preissenkungen binnen Monatsfrist beobachtet. Im Jahresdurchschnitt 2011 lag die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent. Das Jahr 2011 brachte in Thüringen in vielen Bereichen überdurchschnittliche Preissteigerungen. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke erhöhten sich kontinuierlich und erreichten ein Jahresmittel von 3,4 Prozent.
Für eine Reihe von Nahrungsmitteln mussten die Verbraucher wesentlich tiefer in die Haushaltskasse greifen, so z. B. für Bohnenkaffee (16,9 Prozent), für Orangensaft (15,8 Prozent), für Speisefette und –öle (10,2 Prozent), für Obst ((6,4 Prozent) sowie für Brot- und Getreideerzeugnisse (3,6 Prozent). Deutlich stärker wurden die Verbraucher auch mit den jahresdurchschnittlich höheren Preisen für Strom (5,3 Prozent) und flüssige Brennstoffe (23,8 Prozent) sowie für Zentralheizung, Fernwärme u.a. (7,9 Prozent) belastet. Die Preise für Kraft- und Schmierstoffe erhöhten sich durchschnittlich um 11,0 Prozent.
Personenbeförderung im Luftverkehr wurde im vergangenen Jahr um durchschnittlich 13,4 Prozent teurer. Es wurden durchschnittlich kaum nennenswerte Preissenkungen im Verlaufe des vergangenen Jahres beobachtet. Im Durchschnitt immer preisgünstiger wurden Telefon- und Telefaxgeräte (-13,4 Prozent) und einige andere Geräte für Foto- und Filmausrüstung und Zubehör (-8,7 Prozent) sowie Informationsverarbeitungsgeräte (-9,2 Prozent).
Autor: nnzGegenüber dem Vormonat November erhöhten sich die Preise im Dezember 2011 um 0,7 Prozent und erreichten einen Indexstand von 111,3 Prozent (Basis 2005=100). Im Vergleich zum Dezember 2010 wurde eine Teuerung
von 2,3 Prozent berechnet.
Binnen Jahresfrist schwächte sich der Preisauftrieb von 2,7 Prozent im November auf 2,3 Prozent im Dezember ab, die Preise liegen aber immer noch deutlich über dem Vorjahresniveau. Sie wurden vor allem verursacht durch die kräftigen Preisanstiege von Haushaltsenergie und Kraftstoffen (7,3 Prozent).
Wesentlich höhere Preise als im Vorjahresmonat musste auch für Bekleidung und Schuhe (4,8 Prozent) gezahlt werden. Als Preistreiber entwickelten sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (2,6 Prozent). Extreme
Steigerungsraten wiesen dabei Mehl (36,1 Prozent), Bohnenkaffee (20,6 Prozent), Zucker (18,9 Prozent) sowie Geflügel (13,9 Prozent) aus. Günstiger als Weihnachten 2010 konnte Gemüse (-7,7 Prozent) und Obst (-2,2 Prozent) erworben werden.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise im Dezember 2011 um durchschnittlich 0,7 Prozent. Maßgeblich beeinflusst durch die saisonbedingten Preissteigerungen der Miete für Ferienwohnung (67,4 Prozent) und der Pauschalreisen (19,8 Prozent). Der Handel gewährte erste Preisnachlässe für Bekleidung und Schuhe (-1,2 Prozent). Selbst die Lage an den Tankstellen entspannte sich. Kraftstoff konnte um 1,4 Prozent günstiger getankt werden als im November.
Ebenso wurden für Heizöl (-0,3 Prozent) und feste Brennstoffe (-0,3 Prozent) Preissenkungen binnen Monatsfrist beobachtet. Im Jahresdurchschnitt 2011 lag die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent. Das Jahr 2011 brachte in Thüringen in vielen Bereichen überdurchschnittliche Preissteigerungen. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke erhöhten sich kontinuierlich und erreichten ein Jahresmittel von 3,4 Prozent.
Für eine Reihe von Nahrungsmitteln mussten die Verbraucher wesentlich tiefer in die Haushaltskasse greifen, so z. B. für Bohnenkaffee (16,9 Prozent), für Orangensaft (15,8 Prozent), für Speisefette und –öle (10,2 Prozent), für Obst ((6,4 Prozent) sowie für Brot- und Getreideerzeugnisse (3,6 Prozent). Deutlich stärker wurden die Verbraucher auch mit den jahresdurchschnittlich höheren Preisen für Strom (5,3 Prozent) und flüssige Brennstoffe (23,8 Prozent) sowie für Zentralheizung, Fernwärme u.a. (7,9 Prozent) belastet. Die Preise für Kraft- und Schmierstoffe erhöhten sich durchschnittlich um 11,0 Prozent.
Personenbeförderung im Luftverkehr wurde im vergangenen Jahr um durchschnittlich 13,4 Prozent teurer. Es wurden durchschnittlich kaum nennenswerte Preissenkungen im Verlaufe des vergangenen Jahres beobachtet. Im Durchschnitt immer preisgünstiger wurden Telefon- und Telefaxgeräte (-13,4 Prozent) und einige andere Geräte für Foto- und Filmausrüstung und Zubehör (-8,7 Prozent) sowie Informationsverarbeitungsgeräte (-9,2 Prozent).

