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Verwaltung neu denken

Dienstag, 03. Januar 2012, 13:53 Uhr
Endlich. Jetzt ist es raus: John Dauert will Strukturen im Landratsamt bündeln und mehr Effizienz in punkto BürgerInnennähe erreichen. Das könnte für den bündnisgrünen Landratskandidaten eine "lange Reise" werden...


Für John Dauert, den Bündnisgrünen Kandidaten zur Landratswahl, gehören alle Politikfelder im Landkreis überprüft. Davon ist auch die Verwaltung nicht ausgeschlossen. „Wir Grüne fordern die Zusammenlegung der beiden Schulverwaltungsämter von Landkreis und Stadt Nordhausen. Hier können Kapazitäten eingespart und freie Stellen sinnvoll in andere Bereiche integriert werden“, fordert Dauert. „Es ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar und unter dem kommunalen Kostendruck auch nicht erklärbar, warum die Gymnasien in der Stadt Nordhausen dem Landkreis unterstehen, während die städtischen Regelschulen von der Stadt Nordhausen verwaltet werden. Alle Schulen im Landkreis Nordhausen gehören unter das Dach eines Schulverwaltungsamtes“, fordert John Dauert.

Die gleiche Doppelverwaltung besteht in der Wirtschaftsförderung. Für den jungen Landratskandidaten müssen „die Blockaden der vergangenen zwei Jahrzehnte abgebaut und eine gemeinsame Wirtschaftsförderung für den gesamten Landkreis in einem Haus zusammen geführt werden. Es ist nicht sinnvoll alle Projekte und neuen Betriebe einzig in der Stadt Nordhausen anzusiedeln, denn die anderen Gemeinden im Landkreis dürfen nicht abgehängt werden.“

Neben diesen Anliegen der Zusammenlegung will der grüne Landratskandidat die Verwaltung bürgernäher und effizienter organisieren. „Neben neuen temporären Spätsprechzeiten des Landratsamtes sollen auch mehr Anfragen der Bürgerinnen und Bürger digital und damit zeitnaher beantwortet werden. Im Zuge der Kreisgebietsreform ist auch eine mobile Beratungsstelle für die Bearbeitung vor Ort zu prüfen, um weite Wege zu ersparen und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern“, erklärt Dauert.
Autor: nnz

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