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Pro Industriepark

Montag, 29. September 2003, 12:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach vielen Politikern hat sich jetzt auch die IG Bauen, Agrar und Umwelt für das Industriegebiet in der Goldenen Aue ausgesprochen. Was die Gewerkschaft genau sagt, das gibt es mit einem Klick.


Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes der Industriegewerkschaft BAU (Bauen, Agrar, Umwelt), Hartmut Koch, sprach sich kürzlich für ein zügiges Fortkommen der Aktivitäten für das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue aus. Das grundsätzliche Pro der IG BAU zu jeder Industrieansiedlung, die Nordhausen gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um die Funktion als „Oberzentrum“ weiterbringt, bezieht sich vordergründig und in erster Linie auf die Schaffung von Arbeitsplätzen für die Region.

Koch unterstreicht, dass aber nicht nur direkt im Industriepark mit neuen Arbeitsplätzen gerechnet werden kann, sondern auch jeder dieser Arbeitsplätze zwei weitere im Hintergrund zur Folge haben dürfte. Auf der anderen Seite weist Koch jedoch auf den Zwiespalt einiger Gewerkschaftsmitglieder hin, der sich diesen im Hinblick auf die mit der Errichtung des Industriegebietes verbundenen Probleme mit der Landwirtschaft auftut.

So haben sich Mitglieder mit Fragen und Bedenken an ihn gewandt, die im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Industrieflächen in der Goldenen Aue stehen. „Auch hier müssen wir im Sinne unserer Mitglieder arbeiten“, so Koch und meint weiter: „Bei den Planungen ist jedoch immer abzuwägen, welche Interessen überwiegen. Genauso wie der Bau der A38 wichtig für die Region und die neue Wirtschaftsansiedlung ist, wird die Region beispielsweise mit ihren Baubetrieben und Zulieferern vom Industriepark in der Goldenen Aue profitieren.“
Autor: nnz

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