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Harzbus getestet

Freitag, 23. Dezember 2011, 16:28 Uhr
Kurz vor Weihnachten nutze John Dauert, Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die neue Busverbindung von Nordhausen über Neustadt und Ilfeld nach Benneckenstein. Hier das Ergebnis aus Sicht des Kandidaten...

In Benneckenstein (Foto: privat) In Benneckenstein (Foto: privat)
John Dauert an der Haltstelle Benneckenstein Bahnhof

„Ich begrüße das Engagement der Verkehrsbetriebe Nordhausen ausdrücklich, ist doch nach jahrelanger Pause diese Lücke im ÖPNV-Angebot im Harz nun wieder geschlossen“ sagt Dauert, der hofft, dass viele Menschen vom Auto auf den Bus umsteigen, vor allem Familien.

„Im Winter sind die Busse für Wintersportler geeignet und in der warmen Jahreszeit können Wanderer viele neue Touren mit dem Bus unternehmen“ freut sich der Landratskandidat, der selbst sehr häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. In Benneckenstein besteht Anschluss an die Linien nach Braunlage, Wernigerode, Blankenburg und Hasselfelde.

„Wichtig ist vor allem, dass keine direkte Konkurrenz zur Harzer Schmalspurbahn GmbH geschaffen wurde, da viele kleine Orte nicht am Schienenstrang liegen und nun in Benneckenstein ebenso in den Zug umsteigen können.“ Neben der Freude über diese neue Verbindung sind mit dem Fahrplanwechsel aber auch Unannehmlichkeiten für die Menschen in der Südharzregion entstanden.

„Nahezu alle durchgängigen Verbindungen von Ellrich, Sülzhayn und Appenrode nach Nordhausen sind verschwunden. In Niedersachswerfen muss man zudem erheblich mehr Zeit beim Umsteigen einplanen und wartet dort ohne eine moderne Wartehalle mit Bussteigen“ ärgert sich Dauert und fordert hier Nachbesserungen im nächsten Jahr. „Da es keinen unnötigen Parallelverkehr geben soll, muss nun den Fahrgästen beim Umsteigen ein Mindestmaß an Komfort gegeben werden“, verlangt Dauert.
Autor: nnz

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