Leuchtende Tradition
Montag, 19. Dezember 2011, 09:02 Uhr
Das hat Tradition: Das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch in diesem Jahr einen Tag vor Heilig Abend wieder in Nordhausen und im Landkreis verteilt. Hier die leuchtenden Einzelheiten...
In Österreich begeht man 2011 das 25-jährige Jubiläum des modernen Weihnachtsbrauchs, dessen Idee von Linz ausging und alljährlich fast 30 Länder in Europa bzw. darüber hinaus erreicht. Das Friedenslicht wird in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet.
Das Licht reist mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Zum Thüringer Friedenslichtkind, welches die Flamme am 20. Dezember von Linz abholt, wurde der Sechstklässler Clemens Riese gewählt, er ist der Jüngste in seinem Pfadfinderstamm.
Er wird gemeinsam mit der Schirmherrin Landtagspräsidentin Birgit Diezel das Licht am 23. Dezember in Neudietendorf im Saal der Herrnhuter Brüdergemeine bei einer öffentlichen Feierstunde an Pfadfindergruppen, Jugendfeuerwehrleute, Vertreter von Kirchengemeinden und weiteren Interessenten weitergeben. Dann werden die Helfer der landesweiten Friedenslichtaktion über 230 Bahnhöfe Thüringens anfahren.
Das Friedenslicht hat sich weltweit zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt hat. Es hat die Herzen der Menschen erobert, die sich vom Frieden auf Erden rühren lassen. Ob für das Rathaus, den Einsatz im Gottesdienst, das Aufstellen in Krankenhäusern und Heimen oder einfach nur für zu Hause, der neue Weihnachtsbrauch ist für jeden gedacht. Es ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.
Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind diese Aktionen bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.
Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.
In Nordhausen wird das Licht mit dem Zug aus Richtung Leinefelde um 13.04 Uhr auf dem Hauptbahnhof eintreffen und dort von 13 Jugendfeuerwehren des Landkreises in Empfang genommen. Diese übereichen das Licht nicht nur dem Landrat Joachim Claus, sondern verteilen es auch in den Kirchen in Bielen, Bleicherode, Limlingerode, Neustadt, Sundhausen, Uthleben, Wernrode und Seniorenheimen in Ellrich und Niedersachswerfen.
Die Orte Branderode, Großwechsungen und Trebra erhalten das Licht zur Christvesper am Heilig Abend. Die Adventgemeinde Nordhausen wird das Friedenslicht wie in den vergangenen Jahren am Freitag, den 23.12. um 17 Uhr am Theater beim Öffnen des Weihnachtstürchens weiter geben, aber natürlich auch um 15 Uhr zur Christvesper in der Hesseröder Str. 4. Wer das Licht abholen möchte - ob am Bahnhof, am Theater oder in den Kirchen - sollte eine Kerze in einer Laterne oder einem windsicheren Gefäß mit bringen.
Wir wünschen dem Friedenslicht 2011 auch in Stadt und Landkreis Nordhausen viele Hände, die das Licht weiter geben und den Wunsch für Frieden und Miteinander zu einer öffentlichen Bewegung machen.
Doris Lang, Pfadfinder Adventjugend Nordhausen
Manja Bernsdorf, Kreis-Jugendfeuerwehrwartin
Im vergangenen Jahr hatte nnz-tv ausführlich berichtet.
Autor: nnzIn Österreich begeht man 2011 das 25-jährige Jubiläum des modernen Weihnachtsbrauchs, dessen Idee von Linz ausging und alljährlich fast 30 Länder in Europa bzw. darüber hinaus erreicht. Das Friedenslicht wird in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet.
Das Licht reist mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Zum Thüringer Friedenslichtkind, welches die Flamme am 20. Dezember von Linz abholt, wurde der Sechstklässler Clemens Riese gewählt, er ist der Jüngste in seinem Pfadfinderstamm.
Er wird gemeinsam mit der Schirmherrin Landtagspräsidentin Birgit Diezel das Licht am 23. Dezember in Neudietendorf im Saal der Herrnhuter Brüdergemeine bei einer öffentlichen Feierstunde an Pfadfindergruppen, Jugendfeuerwehrleute, Vertreter von Kirchengemeinden und weiteren Interessenten weitergeben. Dann werden die Helfer der landesweiten Friedenslichtaktion über 230 Bahnhöfe Thüringens anfahren.
Das Friedenslicht hat sich weltweit zu einem neuen, stimmungsvollen Weihnachtsbrauch entwickelt hat. Es hat die Herzen der Menschen erobert, die sich vom Frieden auf Erden rühren lassen. Ob für das Rathaus, den Einsatz im Gottesdienst, das Aufstellen in Krankenhäusern und Heimen oder einfach nur für zu Hause, der neue Weihnachtsbrauch ist für jeden gedacht. Es ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.
Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind diese Aktionen bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.
Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.
In Nordhausen wird das Licht mit dem Zug aus Richtung Leinefelde um 13.04 Uhr auf dem Hauptbahnhof eintreffen und dort von 13 Jugendfeuerwehren des Landkreises in Empfang genommen. Diese übereichen das Licht nicht nur dem Landrat Joachim Claus, sondern verteilen es auch in den Kirchen in Bielen, Bleicherode, Limlingerode, Neustadt, Sundhausen, Uthleben, Wernrode und Seniorenheimen in Ellrich und Niedersachswerfen.
Die Orte Branderode, Großwechsungen und Trebra erhalten das Licht zur Christvesper am Heilig Abend. Die Adventgemeinde Nordhausen wird das Friedenslicht wie in den vergangenen Jahren am Freitag, den 23.12. um 17 Uhr am Theater beim Öffnen des Weihnachtstürchens weiter geben, aber natürlich auch um 15 Uhr zur Christvesper in der Hesseröder Str. 4. Wer das Licht abholen möchte - ob am Bahnhof, am Theater oder in den Kirchen - sollte eine Kerze in einer Laterne oder einem windsicheren Gefäß mit bringen.
Wir wünschen dem Friedenslicht 2011 auch in Stadt und Landkreis Nordhausen viele Hände, die das Licht weiter geben und den Wunsch für Frieden und Miteinander zu einer öffentlichen Bewegung machen.
Doris Lang, Pfadfinder Adventjugend Nordhausen
Manja Bernsdorf, Kreis-Jugendfeuerwehrwartin
Im vergangenen Jahr hatte nnz-tv ausführlich berichtet.
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