Nur der 18. Platz
Donnerstag, 25. September 2003, 12:08 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Ein mittlerweile beliebtes Wort in Unternehmerkreisen ist Ranking. Aber auch Kommunen und Landkreise können solch einer Bewertung unterzogen werden. Und sieht es in Thüringen für den Landkreis Nordhausen nicht so rosig aus.
In der Regionalauswertung des Industrieumsatzes für das 1. Halbjahr 2003 konnte die kreisfreie Stadt Eisenach die Spitzenposition weiter ausbauen. "In den ersten sechs Monaten diesen Jahres realisierten die Industriefirmen der Stadt ein Umsatzplus von 11,9 Prozent und überschritten mit 1,1 Milliarden Euro als Einzige die Milliardengrenze", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Dagegen mussten die Unternehmen des Landkreises Sömmerda im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutliches Minus von 12 Prozent verschmerzen. "Der Thüringenweite Umsatzrückgang um ein Fünftel bei der Herstellung von Büromaschinen und Datenverarbeitungsgeräten hat die Computermetropole empfindlich getroffen", so Grusser. Die Folge: der Landkreis rutschte im Ranking vom zweiten auf den vierten Platz ab.
Gewinner der Halbjahresbilanz ist der Landkreis Gotha. Mit der größten Zuwachsrate von 24 Prozent ist die Region inzwischen hinter Eisenach und dem Wartburgkreis auf Platz drei des Regionalvergleichs vorgerückt. Gute Ertragszahlen in der Gummi- und Kunststoffindustrie, im Ernährungsgewerbe und im Fahrzeugbau haben sich positiv auf die Leistungskraft des Kreises ausgewirkt.
Im Mittelfeld des Industrievergleichs bewegen sich weiterhin Erfurt, der Ilmkreis, Jena, der Unstrut-Hainich-Kreis, Greiz und das Altenburger Land. Auch auf den letzten 3 Plätzen kam es zu keiner Veränderung. Weimar mit 171 Millionen Euro sowie Suhl (118 Millionen) und Gera (102 Millionen) haben mit unterdurchschnittlichen Zuwachsraten weiter an Boden verloren. Den 18. Platz in der Wertung unter 23 Landkreisen und kreisfreien Städten nimmt der Landkreis Nordhausen ein. Den 11. Platz belegt der Unstrut-Hainich-Kreis, den 14. der Landkreis Eichsfeld, nur der Kyffhäuserkreis ist schlechter als Nordhausen.
Im Produktivitätsvergleich führt ebenfalls die kreisfreie Stadt Eisenach das Ranking an. Die im Monatsdurchschnitt erzielten 29.884 Euro je Beschäftigten liegen weit über dem Thüringenwert von 12.178. In den ersten sechs Monaten 2003 realisierten die Industriebetriebe in Thüringen einen Gesamtumsatz von 10,4 Milliarden Euro und damit ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 5,5 Prozent. Die Binnennachfrage hat sich im 1. Halbjahr mit einem Zuwachs von 7,0 Prozent stabilisiert und konnte die schwachen Exportwerte weitgehend kompensieren. Mit einer Steigerungsrate von 1,5 Prozent im Auslandsgeschäft wurde immerhin eine Exportquote von 25,1 Prozent erreicht (Vorjahr: 26,1 Prozent).
Autor: nnzIn der Regionalauswertung des Industrieumsatzes für das 1. Halbjahr 2003 konnte die kreisfreie Stadt Eisenach die Spitzenposition weiter ausbauen. "In den ersten sechs Monaten diesen Jahres realisierten die Industriefirmen der Stadt ein Umsatzplus von 11,9 Prozent und überschritten mit 1,1 Milliarden Euro als Einzige die Milliardengrenze", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Dagegen mussten die Unternehmen des Landkreises Sömmerda im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutliches Minus von 12 Prozent verschmerzen. "Der Thüringenweite Umsatzrückgang um ein Fünftel bei der Herstellung von Büromaschinen und Datenverarbeitungsgeräten hat die Computermetropole empfindlich getroffen", so Grusser. Die Folge: der Landkreis rutschte im Ranking vom zweiten auf den vierten Platz ab.
Gewinner der Halbjahresbilanz ist der Landkreis Gotha. Mit der größten Zuwachsrate von 24 Prozent ist die Region inzwischen hinter Eisenach und dem Wartburgkreis auf Platz drei des Regionalvergleichs vorgerückt. Gute Ertragszahlen in der Gummi- und Kunststoffindustrie, im Ernährungsgewerbe und im Fahrzeugbau haben sich positiv auf die Leistungskraft des Kreises ausgewirkt.
Im Mittelfeld des Industrievergleichs bewegen sich weiterhin Erfurt, der Ilmkreis, Jena, der Unstrut-Hainich-Kreis, Greiz und das Altenburger Land. Auch auf den letzten 3 Plätzen kam es zu keiner Veränderung. Weimar mit 171 Millionen Euro sowie Suhl (118 Millionen) und Gera (102 Millionen) haben mit unterdurchschnittlichen Zuwachsraten weiter an Boden verloren. Den 18. Platz in der Wertung unter 23 Landkreisen und kreisfreien Städten nimmt der Landkreis Nordhausen ein. Den 11. Platz belegt der Unstrut-Hainich-Kreis, den 14. der Landkreis Eichsfeld, nur der Kyffhäuserkreis ist schlechter als Nordhausen.
Im Produktivitätsvergleich führt ebenfalls die kreisfreie Stadt Eisenach das Ranking an. Die im Monatsdurchschnitt erzielten 29.884 Euro je Beschäftigten liegen weit über dem Thüringenwert von 12.178. In den ersten sechs Monaten 2003 realisierten die Industriebetriebe in Thüringen einen Gesamtumsatz von 10,4 Milliarden Euro und damit ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 5,5 Prozent. Die Binnennachfrage hat sich im 1. Halbjahr mit einem Zuwachs von 7,0 Prozent stabilisiert und konnte die schwachen Exportwerte weitgehend kompensieren. Mit einer Steigerungsrate von 1,5 Prozent im Auslandsgeschäft wurde immerhin eine Exportquote von 25,1 Prozent erreicht (Vorjahr: 26,1 Prozent).
