Gespannt auf Reaktion aus Politik
Donnerstag, 15. Dezember 2011, 13:34 Uhr
Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter den Beschäftigten der HABAU-Unternehmensgruppe in Heringen und in Rudolstadt. Zahlreiche anspruchsvolle Projekte konnten in den vergangenen Monaten realisiert werden (wir berichteten ausführlich). Hinter diesen Leistungen stehen immer Menschen, stehen motivierte und vor allem qualifizierte Mitarbeiter...
Um einen möglichst hohen Qualifizierungsgrad im Unternehmen zu erreichen, müssen die Weichen bereits in der Berufsausbildung richtig gestellt werden. Die Firmengruppe HABAU bildet jährlich bis zu 30 Azubis aus, von denen jeder eine Chance bekommt, in eine Festanstellung übernommen zu werden. Vorausgesetzt, er überzeugt mit sehr guten und guten Ausbildungsergebnissen.
Ausgebildet wird in Heringen in den Berufen des Beton- und Stahlbetonbauers, des Zimmerers und Schalungsbauers sowie im kaufmännischen Bereich. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr wird zusätzlich die Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet, um den gestiegenen Anforderungen der Fertigteilverladung noch besser gerecht zu werden.
Nicht verstehen kann der Geschäftsführer der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG, Roland Handrek, die Entscheidung der kommunalen Politik, die theoretische Ausbildung für Lehrlinge aus Nordthüringen nicht mehr in Nordhausen, sondern ausschließlich in Erfurt anzubieten. Für die Jugendlichen bedeutet das einen ungeheuren logistischen und auch finanziellen Aufwand, der für Roland Handrek nicht begründbar ist.
Die Ausbildung in Bauberufen ist kein Zuckerschlecken in warmen Büros. Im Sommer ist es heiß, im Winter kalt, immer noch gibt es auf dem Bau schwere köperliche Arbeiten zu verrichten. Daher ist es unabdinglich, für die Schulabgänger bereits in der Ausbildung die Rahmenbedingungen zu schaffen, die motivierend auf die jungen Menschen wirken. Das, was die kommunale Politik mit einer Konzentration der Ausbildung in Erfurt beschlossen hat, wirkt mehr als kontraproduktiv”, beschreibt Handrek die eingetretene Situation.
Der Geschäftsführer weiß, dass eine gut ausgebildete Mannschaft auf der Baustelle eine der Voraussetzungen für eine exzellente Qualität der dort abzuliefernden Arbeit ist. Und Handrek geht noch einen Schritt weiter. Sollte die Ausbildung am Standort Nordhausen ausschließlich an der Nichtbesetzung einer Klasse scheitern, dann ist die HABAU-Unternehmensgruppe gern bereit, ein oder zwei Lehrlinge zusätzlich auszubilden, um so eine gewünschte Klassenstärke zu erreichen. Gespannt ist der Geschäftsführer nun auf eine Reaktion aus der kommunalen Politik, letztlich ist ja der Landkreis der Träger der beruflichen Schulausbildung.
Autor: nnzUm einen möglichst hohen Qualifizierungsgrad im Unternehmen zu erreichen, müssen die Weichen bereits in der Berufsausbildung richtig gestellt werden. Die Firmengruppe HABAU bildet jährlich bis zu 30 Azubis aus, von denen jeder eine Chance bekommt, in eine Festanstellung übernommen zu werden. Vorausgesetzt, er überzeugt mit sehr guten und guten Ausbildungsergebnissen.
Ausgebildet wird in Heringen in den Berufen des Beton- und Stahlbetonbauers, des Zimmerers und Schalungsbauers sowie im kaufmännischen Bereich. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr wird zusätzlich die Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet, um den gestiegenen Anforderungen der Fertigteilverladung noch besser gerecht zu werden.
Nicht verstehen kann der Geschäftsführer der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG, Roland Handrek, die Entscheidung der kommunalen Politik, die theoretische Ausbildung für Lehrlinge aus Nordthüringen nicht mehr in Nordhausen, sondern ausschließlich in Erfurt anzubieten. Für die Jugendlichen bedeutet das einen ungeheuren logistischen und auch finanziellen Aufwand, der für Roland Handrek nicht begründbar ist.
Die Ausbildung in Bauberufen ist kein Zuckerschlecken in warmen Büros. Im Sommer ist es heiß, im Winter kalt, immer noch gibt es auf dem Bau schwere köperliche Arbeiten zu verrichten. Daher ist es unabdinglich, für die Schulabgänger bereits in der Ausbildung die Rahmenbedingungen zu schaffen, die motivierend auf die jungen Menschen wirken. Das, was die kommunale Politik mit einer Konzentration der Ausbildung in Erfurt beschlossen hat, wirkt mehr als kontraproduktiv”, beschreibt Handrek die eingetretene Situation.
Der Geschäftsführer weiß, dass eine gut ausgebildete Mannschaft auf der Baustelle eine der Voraussetzungen für eine exzellente Qualität der dort abzuliefernden Arbeit ist. Und Handrek geht noch einen Schritt weiter. Sollte die Ausbildung am Standort Nordhausen ausschließlich an der Nichtbesetzung einer Klasse scheitern, dann ist die HABAU-Unternehmensgruppe gern bereit, ein oder zwei Lehrlinge zusätzlich auszubilden, um so eine gewünschte Klassenstärke zu erreichen. Gespannt ist der Geschäftsführer nun auf eine Reaktion aus der kommunalen Politik, letztlich ist ja der Landkreis der Träger der beruflichen Schulausbildung.
