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Aktionstag gegenTaschendiebe

Freitag, 09. Dezember 2011, 12:03 Uhr
Das Phänomen des Taschen- und Handgepäckdiebstahls stellt im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei in Thüringen keinen aktuellen Brennpunkt dar. Trotzdem hat die Taschendiebstahlskriminalität nachhaltige negative Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Aus diesem Grund führt die Bundespolizei Maßnahmen gegen dieses Kriminalitätsphänomen im Rahmen der kriminalpräventiven Arbeit durch. Am Montag zum Beispiel...


Das Hauptproblem bei festgestellten Taschen- und Gepäckdiebstählen im Zuständigkeitsbereich bilden Taten, die auf Grund unbeaufsichtigter Gepäckstücke von Reisenden Tatgelegenheiten bieten. Durch eine verstärkte Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, als auch des Fernverkehrs in der Weihnachtsreisezeit ergeben sich hier vermehrt Gelegenheiten für potentielle Täter, die zu einem Anstieg der Fallzahlen führen können.

Gespräche mit Reisenden belegen immer wieder, dass gerade durch Präventionsmaßnahmen die erforderliche Aufmerksamkeit für dieses Phänomen erreicht werden kann. Dabei hat sich in Nachbereitung zurückliegender Einsätze gezeigt, dass sich mit dem Ansatz stationärer Präventionsstände nur eine begrenzte Wirksamkeit erzielen lässt. Dem gegenüber gibt es gute Erfahrungen mit dem Einsatz mobiler Präventionskräfte in Reisezügen und in Bahnhöfen.

So werden am Montag (12. Dezember) Bundespolizisten am Hauptbahnhof Erfurt und in den hier verkehrenden Zügen unterwegs sein, und das Gespräch mit den Reisenden suchen. Die Vorweihnachtszeit ist auch die Hochzeit für Taschendiebe. Täter sind oft da unterwegs, wo viele Menschen zusammen kommen. Das kann auf dem Weihnachtsmarkt sein, in der Fußgängerzone oder auch in Zügen und auf Bahnsteigen.

An dem Aktionstag am Hauptbahnhof Erfurt sollen Reisende hinsichtlich der Problematik zu Taschendiebstählen sensibilisiert und
über Vorbeugemöglichkeiten informiert werden.
Autor: nnz

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