Jetzt auch bei TV-Geräten vergleichbar
Samstag, 10. Dezember 2011, 08:23 Uhr
Kühl-, Klima- und Gefriergeräte, Elektrobacköfen, Geschirrspül- und Waschmaschinen, aber auch Wäschetrockner und Haushaltslampen sind schon seit längerer Zeit mit einem Label zum Energieverbrauch gekennzeichnet. Seit dem 30. November müssen nun auch TV-Geräte damit versehen werden...
Das für den Hersteller verpflichtende Label gibt Aufschluss über den Stromverbrauch, aber auch über andere Produkteigenschaften wie die Ausrüstung mit einem Schalter, der das Gerät nicht nur in den Standy-by-Betrieb versetzt, sondern vollständig ausschaltet.
Doch das Label ist nicht die einzige Neuerung. Die nächste Stufe der Öko-Design-Richtlinie der Europäischen Union bringt ab 2012 weitere Veränderungen. Diese Richtlinie regelt, wie viel Energie Geräte verbrauchen dürfen, und schließt so weniger sparsame Geräte allmählich vom Markt aus.
Die Stromkosten von Geräten sind langfristig nicht zu unterschätzen. Gerade bei modernen Plasma- und LCD-TV-Geräten vergisst man schon mal, dass das High-Tech-Equipment je nach Größe vier- bis fünfmal so viel Energie verbraucht wie der herkömmliche Röhrenfernseher. Auf dem Energielabel kann deswegen nun der Jahresverbrauch der Geräte abgelesen werden. So werden die unterschiedlichen Modelle in Punkto Stromkosten vergleichbar.
Das lohnt sich, denn die Buchstaben-Kennzeichnung ist je nach Gerätetyp unterschiedlich – das kann manchmal auch verwirren: Bei Kühlschränken wird ab Juli 2012 beispielsweise A+ die schlechteste Effizienzklasse darstellen, da A-Geräte vom Verkauf ausgeschlossen werden. Für Wäschetrockner oder Elektrobacköfen gilt jedoch weiterhin: A-Geräte sind die effizientesten.
Bei Fragen zum Stromverbrauch von Geräten und zum Energiesparen im Alltag hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch in der nächstgelegenen Beratungsstelle. Beratung und Termine gibt es unter 018 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55514-0.
Autor: nnzDas für den Hersteller verpflichtende Label gibt Aufschluss über den Stromverbrauch, aber auch über andere Produkteigenschaften wie die Ausrüstung mit einem Schalter, der das Gerät nicht nur in den Standy-by-Betrieb versetzt, sondern vollständig ausschaltet.
Doch das Label ist nicht die einzige Neuerung. Die nächste Stufe der Öko-Design-Richtlinie der Europäischen Union bringt ab 2012 weitere Veränderungen. Diese Richtlinie regelt, wie viel Energie Geräte verbrauchen dürfen, und schließt so weniger sparsame Geräte allmählich vom Markt aus.
Die Stromkosten von Geräten sind langfristig nicht zu unterschätzen. Gerade bei modernen Plasma- und LCD-TV-Geräten vergisst man schon mal, dass das High-Tech-Equipment je nach Größe vier- bis fünfmal so viel Energie verbraucht wie der herkömmliche Röhrenfernseher. Auf dem Energielabel kann deswegen nun der Jahresverbrauch der Geräte abgelesen werden. So werden die unterschiedlichen Modelle in Punkto Stromkosten vergleichbar.
Das lohnt sich, denn die Buchstaben-Kennzeichnung ist je nach Gerätetyp unterschiedlich – das kann manchmal auch verwirren: Bei Kühlschränken wird ab Juli 2012 beispielsweise A+ die schlechteste Effizienzklasse darstellen, da A-Geräte vom Verkauf ausgeschlossen werden. Für Wäschetrockner oder Elektrobacköfen gilt jedoch weiterhin: A-Geräte sind die effizientesten.
Bei Fragen zum Stromverbrauch von Geräten und zum Energiesparen im Alltag hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch in der nächstgelegenen Beratungsstelle. Beratung und Termine gibt es unter 018 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55514-0.
