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...das kann sich sehen lassen

Freitag, 09. Dezember 2011, 09:52 Uhr
Gestern trafen sich die gewählten Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) zum alljährlichen Forum mit dem Vorstand der Genossenschaft. Traditionell berichten die drei Vorstände Sven Dörmann (Wohnungswesen), Harald Eisentraut (Technik) und Steffen Loup (Finanzen), über die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate. Und diese Entwicklung kann sich sehen lassen...

Vorstand Steffen Loup (Foto: WBG) Vorstand Steffen Loup (Foto: WBG)

Ausgehend vom Jahresabschluss mit dem besten Betriebsergebnis seit 20 Jahren im Jahr 2010 setzte sich dieser Trend auch im aktuellen Jahr fort.

Die Genossenschaft befindet sich in finanztechnischer Hinsicht in einer gesicherten Liquiditätssituation, hat eine hohe Innenfinanzierungskraft und konnte den Weg der Entschuldung auch in diesem Jahr konsequent fortsetzen. Zusammengefasst: Die größte Wohnungsbaugenossenschaft im Norden Thüringens ist kerngesund, was auch von der DKB-Bank als größtem Finanzierungspartner mit einem goldenen Bilanz-Zertifikat attestiert wurde.

Mit einer derzeitigen Vermietungsquote von rund 98 Prozent ist die Genossenschaft sehr gut aufgestellt und rangiert weiterhin im Spitzenfeld der Thüringer Vermieter. Diese Quote wird in den kommenden Jahren aber planmäßig sinken, was auch im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2020) für Nordhausen so prognostiziert wurde. Der Wohnungsmarkt hat bereits begonnen sich zu verändern. Neue Mitbewerber sind vorhanden, Neubaumaßnahmen und größere Sanierungsprojekte beeinflussen den Wohnungsmarkt. Die Bevölkerungsentwicklung ist ein ebenso beeinflussender Faktor.

Durch die Berichte der drei Vorstände zog sich am Donnerstagnachmittag ein Roter Faden: Das Strategiekonzept “WBG 2020”. Dies wird bei auch bei allen zukünftigen Beschlüsse und Entscheidungen Berücksichtigung finden. Ausdruck dafür ist unter anderem die Philosophie der “Grünen WBG”, die 2011 zum Beispiel mit vielen Baumpflanzungen oder der Installation einer Solarthermieanlage in der Neustadtstraße ihre Umsetzung fand. Oder die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung bei der Sanierung von Standorten. So wurden zum Beispiel in der Weberstraße und in der Neustadtstraße in Nordhausen Fahrstühle ein- oder angebaut. Auch bei künftigen Modernisierungen in den Wohnungen soll diesen Handlungsmaximen Rechnung getragen werden.

Nicht zuletzt wird der bereits sehr gute Service der Genossenschaft für ihre Mitglieder ständig weiter ausgebaut. Ob Sozialarbeiter oder die Konzentration von Reinungsleistungen - “Wohnen mit Service” ist für die WBG Südharz als Motto keine leere Hülse, sondern gelebter Alltag. Dieses Gefühl der Geborgenheit und des Vertrauens haben die Mitglieder in diesem Jahr auch durch ihre positive Resonanz für den neuen Service “Wohnen & Sparen” zum Ausdruck gebracht. Zum Ende dieses Jahres werden sie der Genossenschaft rund eine Million Euro anvertraut haben. Als Gegenleistung wird dieses Geld mit durchschnittlich 3,25 Prozent verzinst. Die eine Million Euro wird seitens des Vorstandes vor allem zur Sondertilgung von Darlehen eingesetzt. So wird die Zinslast für die Genossenschaft reduziert.

Das Vertreterforum wurde auch in diesem Jahr wieder zum Dialog zwischen den gewählten Vertretern und dem Vorstand genutzt. Viele der aufgeworfene Fragen konnten vor Ort beantwortet werden.
Autor: nnz

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