Nur "Nichtsnutze" in der Nordhäuser Kreisverwaltung?
Montag, 26. Februar 2001, 15:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr sei bestürzt über die undifferenzierten Äußerungen gegenüber den Beschäftigten in der Kreisverwaltung. "Daß es in den letzten zehn Jahren Veränderungen in den Aufgaben und in deren Umsetzung gegeben hat, ist unstrittig. Unstrittig ist aber auch, daß die Arbeit des Landratsamtes im Sinne der Bürger eine wichtige, moderne Dienstleistung bedeutet, die in zahlreichen Zusammenhängen von großer Bedeutung ist. Das heißt weiterhin nicht, daß aus unserer Sicht weitere Veränderungen und Modernisierungen überflüssig sind", erklärt die Geschäftsführerin der ÖTV-Kreisverwaltung Nordhausen, Dorothee Schmidt gegenüber nnz.
Haushaltskonsolidierungen habe es in Nordthüringen in vielen Verwaltungen gegeben. Nur selten seien sie mit einer konsequenten beteiligungsorientierten Reform der Verwaltung verbunden gewesen. Auch seien die Aufgaben und deren Erledigung kritisch hinterfragt worden. "Personalabbau allein ist keine Lösung, weil Chancen einer grundlegenden Änderung vertan werden. Wir werden uns in dieser Situation nicht verweigern und im Rahmen der Möglichkeiten, die der Tarifvertrag hergibt, diese Prozesse flankieren. Dazu kann auch eine vorrübergehende Absenkung der Arbeitszeit dienen. Wenn man uns zu Verhandlungen auffordert, die ÖTV-Mitglieder die Aufnahme generell befürworten und es zu einem entsprechenden Abschluß kommt, bedeutet dies auch mehr Sicherheit für die Betroffenen", meint Schmidt abschließend.
Autor: nnzHaushaltskonsolidierungen habe es in Nordthüringen in vielen Verwaltungen gegeben. Nur selten seien sie mit einer konsequenten beteiligungsorientierten Reform der Verwaltung verbunden gewesen. Auch seien die Aufgaben und deren Erledigung kritisch hinterfragt worden. "Personalabbau allein ist keine Lösung, weil Chancen einer grundlegenden Änderung vertan werden. Wir werden uns in dieser Situation nicht verweigern und im Rahmen der Möglichkeiten, die der Tarifvertrag hergibt, diese Prozesse flankieren. Dazu kann auch eine vorrübergehende Absenkung der Arbeitszeit dienen. Wenn man uns zu Verhandlungen auffordert, die ÖTV-Mitglieder die Aufnahme generell befürworten und es zu einem entsprechenden Abschluß kommt, bedeutet dies auch mehr Sicherheit für die Betroffenen", meint Schmidt abschließend.
