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Garagen und Poller

Mittwoch, 07. Dezember 2011, 16:58 Uhr
Zu Beginn der heutigen Sitzung des Nordhäuser Stadtrates ging es in der Einwohnerfragestunde um ein immobiles Thema. Um die Zukunft der Garagenstandorte. 419 sollen seitens der Stadtverwaltung gekündigt werden...


Herr Menzel, der Chef der Interessengemeinschaft Garagen, referierte die Historie der angeblichen Enteignung, die in diesem Gremium hinlänglich bekannt sind, weil sie von Herrn Menzel mehrfach in den zurückliegenden Jahren vorgetragen wurde. Und wieder griff er in einer Art und Weise die Verwaltung und den Stadtrat an, die mittlerweile als unerträglich beschrieben werden muss. Das Halten an eine Geschäftsordnung ist Herrn Menzel seit Jahren fremd.

Noch gab es keine Antwort von Verwaltung und Stadtrat. Vorwürfe wie Betrug seitens der Verwaltung wies Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu Recht zurück.

Damit war die Einwohnerfragestunde noch nicht zu Ende. Ein Betreiber eines Cafe in der Nordhäuser Altstadt übergab 420 Unterschriften, die sich gegen die Errichtung eines Pollersystems wenden. Der Mann macht sich Gedanken um die Finanzen, die ein Pollersystem kostet, das Geld könne doch für was anderes ausgegeben werden. Und in der Altstadt könne man auch Hinweisschilder aufstellen. Eigentlich macht er sich Gedanken um den Umsatz seines Cafes, nur warum sagte er das nicht so deutlich?

Dann betraten weitere Garagenbesitzer die Bühne und forderten die Stadträte auf, den Beschluss zur Kündigung der betroffenen Mitstreiter der Interessengemeinschaft so nicht zu fassen. Das alles sei ein Anschlag gegen die eigene Bevölkerung.

Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) kündigte daraufhin an, dass im Finanzausschuss gestern einige Standorte aus der „Kündigungsgruppe“ herausgenommen wurden. Dazu später mehr in Ihrer nnz.
Autor: nnz

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