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Höhere Steuern sind Gift

Montag, 05. Dezember 2011, 19:15 Uhr
Die nnz hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass sich der Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) vehement gegen die Anhebung der Grund- und Gewerbesteuer ausgesprochen hat. Jetzt meldet sich dazu ein Kandidat für den Oberbürgermeister-Posten in der nnz zu Wort...


"Steuererhöhungen sind Gift in der sich gegenwärtig abschwächenden Konjunkturentwicklung", sagte Dr. Klaus Zeh (CDU). „Ich spreche mich gegen eine weitere Anhebung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern aus. Sie wirken schädlich auf die sich gegenwärtig abflauende konjunkturelle Entwicklung. Es wird sich negativ auf den Arbeitsmarkt und auf die
Arbeitsplatzsituation in Nordhausen auswirken. Wir müssen aber alles tun, damit Arbeitsplätze erhalten und nicht abgebaut werden.“

Wesentlich höhere Steuern als im Umfeld Nordhausens, stellen einen erheblichen Standortnachteil für die Stadt dar. Das schade einer aktiven Ansiedlungspolitik und schrecke potentielle Investoren ab, sich in der Stadt wirtschaftlich zu engagieren. Es sei einfallslos, bei schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen immer nur nach dem Instrument von Steuererhöhungen zu greifen.

„Das belastet die Bürger nur unnötig und schafft Planungsunsicherheit für die Unternehmen in der Region", sagte Zeh abschließend, der für den Posten des Nordhäuser Oberbürgermeisters kandidiert.
Autor: nnz

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