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Kirschzweig als Glücksbringer

Freitag, 02. Dezember 2011, 17:49 Uhr
Am 4. Dezember ist der Tag der Heiligen Barbara - Schutzpatronin der Bergleute und Architekten. Zahlreiche Bräuche haben die Zeit überdauert und sind nicht nur in den Familien der zahlreichen Kumpel dieser Gegend noch heute aktuell...


Barbara (Foto: S. Spehr) Barbara (Foto: S. Spehr) Zum Bild: Diese Statue der „Heiligen Barbara“ aus Holz ist in der Traditionsausstellung des Bergwerk Sollstedt, das heute von der NDH-Entsorgungsbetreibergesellschaft betrieben wird, zu sehen. Besichtigungstermine durch die Schau zum Alltag der Bergleute können individuell vereinbart werden. Foto: Spehr. Wer am Tag der Heiligen Barbara – Schutzpatronin der Bergleute und Architekten, einen Kirschzweig in die Vase stellt, darf auf Glück hoffen: Einer Überlieferung zufolge soll der Zweig, wenn er schweigend am 4. Dezember geschnitten wird und am Heiligen Abend blüht, Glück und Gesundheit im kommenden Jahr versprechen. Nicht nur die Bergleute der ehemaligen Kaliwerke und Schächte in der Region pflegen diesen Brauch. Ein Teil der Traditionsausstellung im Bergwerk Sollstedt widmet sich der Legende um die Heilige Barbara.

Auf dem Gelände des Bergwerkes Sollstedt entsteht seit drei Jahren in akribischer Kleinarbeit die Traditionsausstellung zu allen wichtigen Bereichen des Bergwerkes. Dazu zählen neben den bergmännischen Aspekten wie Sprengung, Abbau und Förderung in der stetig wachsenden Schau auch Fabrik, soziale Einrichtungen oder Instandhaltung und mehr Themenbereiche. Die NDH-E bittet um Mithilfe: Wer kann mit Fotos oder Sachzeugen zur Geschichte des Bergwerkes Sollstedt - dazu gehörten die Gruben Kraja, Gebra, Neu-Sollstedt, Bernterode und Sollstedt - die bisher zusammengetragenen Artefakte ergänzen? Bitte melden Sie sich unter 036338/378201. Vielen Dank dafür!
Autor: nnz

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