Geheimsitzung in Sachen Südharz-Touristik in Neustadt
Montag, 26. Februar 2001, 12:00 Uhr
Neustadt (nnz). In der Südharz-Touristik kriselt es. Im vergangenen Jahr erst platzte die Gründung einer GmbH (nnz berichtete). Das Ansinnen von Vereinschef Bernd Meyer traf bei den Gemeinderäten auf wenig Gegenliebe. Gestern abend dann Krisensitzung in Neustadt. Mit dabei 13 Stadt- und Gemeinderäte aus Neustadt, Ilfeld und Ellrich aus den verschiedensten Fraktionen. Man habe das Gefühl, daß die Kommunen von Vereinschef Bernd Meyer ausgespielt würden, drang aus der internen Sitzung heraus. Fazit des unterschiedlichen Informationsstandes: "Wir sind hintergangen worden!"
Klar ist für die Gemeinderäte, daß der Tourismus im Südharz gewollt ist und forciert werden muß. Für Ellrich zum Beispiel dürfe sich das Vermarktungsangebot nicht nur auf die Ortsteile Sülzhayn und Rothesütte beziehen, die gesamte Stadt müsse einbezogen werden. Schließlich sei auch das angebotene Konzept nicht finanzierbar. Wie aus der Sitzung gestern zu hören war, sollte jede der drei Kommunen eine Arbeitskraft und zusätzlich 20.000 Mark im Jahr für das Außenmarketing bereitstellen. Je Arbeitskraft wären das noch einmal runde 50.000 Mark. Schön raus wäre Ellrich, da sich in Sülzhayn bereits eine Mitarbeiterin um das Kurort-Marketing kümmert. Neustadt und Ilfeld heben jedoch bei diesen Beträgen abwehrend die kommunalen Hände.
Die gestrige Runde legte dann auch fest, daß in den Gemeinde- und Stadträten eine Beschlußvorlage angestrebt werden soll, die ein Treffen aller Ratsmitglieder in Sülzhayn vorsieht. Diese Treffen soll in einem nichtöffentlichen Teil einer Ratssitzung stattfinden, damit auch unter Ausschluß des Vereinsvorstandes von Südharz-Touristik. Hier wollen sich die kommunalen Vertreter erst einmal klar werden, was künftig in Sachen Vermarktung gemacht werden soll. Dann könne nachgedacht werden, wer die Vorhaben umsetzen soll. Ein verwaltungstechnischer Wasserkopf für diese Vorhaben soll bereits jetzt ausgeschlossen werden.
Autor: nnzKlar ist für die Gemeinderäte, daß der Tourismus im Südharz gewollt ist und forciert werden muß. Für Ellrich zum Beispiel dürfe sich das Vermarktungsangebot nicht nur auf die Ortsteile Sülzhayn und Rothesütte beziehen, die gesamte Stadt müsse einbezogen werden. Schließlich sei auch das angebotene Konzept nicht finanzierbar. Wie aus der Sitzung gestern zu hören war, sollte jede der drei Kommunen eine Arbeitskraft und zusätzlich 20.000 Mark im Jahr für das Außenmarketing bereitstellen. Je Arbeitskraft wären das noch einmal runde 50.000 Mark. Schön raus wäre Ellrich, da sich in Sülzhayn bereits eine Mitarbeiterin um das Kurort-Marketing kümmert. Neustadt und Ilfeld heben jedoch bei diesen Beträgen abwehrend die kommunalen Hände.
Die gestrige Runde legte dann auch fest, daß in den Gemeinde- und Stadträten eine Beschlußvorlage angestrebt werden soll, die ein Treffen aller Ratsmitglieder in Sülzhayn vorsieht. Diese Treffen soll in einem nichtöffentlichen Teil einer Ratssitzung stattfinden, damit auch unter Ausschluß des Vereinsvorstandes von Südharz-Touristik. Hier wollen sich die kommunalen Vertreter erst einmal klar werden, was künftig in Sachen Vermarktung gemacht werden soll. Dann könne nachgedacht werden, wer die Vorhaben umsetzen soll. Ein verwaltungstechnischer Wasserkopf für diese Vorhaben soll bereits jetzt ausgeschlossen werden.
