Island zu Gast in Heringen
Mittwoch, 30. November 2011, 17:37 Uhr
Ein Land einmal hautnah zu erleben, gelingt im Schulalltag nur selten. Umso schöner war es, dass dank des Fördervereins der Schule letzte Woche Kristin Steinsdottir und Jon Halfdanarson aus Reykjavik zu Gast in der Regelschule Heringen weilten...
Sie, mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch- und Romanautorin, nahm die Schüler mit auf eine Reise ins Island des 10. Jahrhunderts. Aus der Sichtweise von Grimkell, einem Bauernjunge, der mit seiner Familie in den Walfjord zieht, wird die Sage von Hördur nacherzählt.
Der Junge gerät in den für diese Zeit typischen Teufelskreis von Macht, Rache und Intrigen und will doch eigentlich nur ein friedliches Leben führen. Es gelang Kristin Steinsdottir auch, den aufmerksam lauschenden Kindern der 5. und 6. Klassen ihr Land nahezubringen, ein Land, dessen Leben an den Ufern stattfindet statt im Landesinnern, in dem der Vorname zählt und das tagein tagaus eng mit den Naturgewalten lebt.
Die Schüler zweier 8. Klassen hingegen beschäftigten sich beim sehr anschaulich gestalteten Vortrag von Jon Halfdanarson genauer mit diesen Naturereignissen. Die Plattentektonik unter besonderer Berücksichtigung Islands stand da genauso auf dem Programm wie der Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull, der den Flugverkehr in ganz Europa lahm gelegt hatte. Jon ist von Beruf Physiker, er lehrt an der Universität von Islands Hauptstadt, ist aber auch als sehr sachkundiger Reiseleiter in Islands Hochland unterwegs.
Barbara Haupt
Autor: nnzSie, mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch- und Romanautorin, nahm die Schüler mit auf eine Reise ins Island des 10. Jahrhunderts. Aus der Sichtweise von Grimkell, einem Bauernjunge, der mit seiner Familie in den Walfjord zieht, wird die Sage von Hördur nacherzählt.
Der Junge gerät in den für diese Zeit typischen Teufelskreis von Macht, Rache und Intrigen und will doch eigentlich nur ein friedliches Leben führen. Es gelang Kristin Steinsdottir auch, den aufmerksam lauschenden Kindern der 5. und 6. Klassen ihr Land nahezubringen, ein Land, dessen Leben an den Ufern stattfindet statt im Landesinnern, in dem der Vorname zählt und das tagein tagaus eng mit den Naturgewalten lebt.
Die Schüler zweier 8. Klassen hingegen beschäftigten sich beim sehr anschaulich gestalteten Vortrag von Jon Halfdanarson genauer mit diesen Naturereignissen. Die Plattentektonik unter besonderer Berücksichtigung Islands stand da genauso auf dem Programm wie der Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull, der den Flugverkehr in ganz Europa lahm gelegt hatte. Jon ist von Beruf Physiker, er lehrt an der Universität von Islands Hauptstadt, ist aber auch als sehr sachkundiger Reiseleiter in Islands Hochland unterwegs.
Barbara Haupt


