Gefragt und geantwortet
Mittwoch, 30. November 2011, 10:49 Uhr
Im Rahmen der Erarbeitung eines Spielplatzentwicklungskonzeptes für die Stadt Nordhausen in Abstimmung mit dem Stadtrat und in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Leipziger Büro Spiel.Raum.Planung hat die Stadtverwaltung im Frühsommer 2011 eine Spielplatzumfrage initiiert. Jetzt liegen die Ergebnisse vor...
Wir haben zum einen zwei verschiedene Fragebögen verteilt: einmal für Erwachsene, Eltern bzw. Großeltern und Fragebögen für Kinder, die schon schreiben können, erklärte Umweltamtsleiter Steffen Meyer in der vergangenen Woche, der sich zur Zeit in Südafrika auf einer Konferenz aufhält. Die Fragebögen einschließlich einer Übersichtskarte zu den städtischen Spiel- und Freizeitanlagen seien außerdem auch auf der Homepage der Stadt Nordhausen zum Download zur Verfügung gestellt worden und darüber hinaus wurden 2.200 Fragebögen an Kindergärten und Schulen verteilt, erklärte er. 368 ausgefüllte Bögen konnten nun ausgewertet werden: das seien fast 17 Prozent. Für diese aktive Beteiligung danken wir nochmals recht herzlich.
Bei der Frage nach der Lieblingsspiel- und Freizeitanlage war die beliebteste auf dem Petersberg die Ritterburg, die 2. der Stadtparkspielplatz, die 3. Anlage in der Promenade und auf dem 4. Platz war der Spielplatz Am Töpferwege/Am Handwege im Wohngebiet Ost. Die Jugend- und Freizeitanlagen, sowie die Spielplätze in den Ortsteilen wurden seltener genannt.
Besonders geschätzt werden sowohl bei den befragten Kindern, als auch Eltern im Allgemeinen die zentrale Lage, sowie die vorhandene Vielfalt der Angebote. Aber auch Kritik wurde abgefragt: Auf die Frage Was muss verbessert werden? wurde sehr häufig die Vielfalt, Erweiterung der Angebote insbesondere für andere Ziel-/Altersgruppen gewünscht. Mehr als ein Drittel hält auch die Sauberkeit und Sicherheit auf den Spielplätzen für verbesserungswürdig.
Alle befragten Teilnehmer äußerten sich sehr konkret zu den gewünschten Spiel- und Freizeitangeboten. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Klettergeräte, Ballspielplätze, Sportmöglichkeiten, Skateranlagen, Wasserspielanlagen und die Klassiker Schaukeln und Rutschen. 71 % der befragten Erwachsenen halten die Anzahl der vorhandenen Spiel- und Freizeitanlagen für nicht ausreichend. Für fast ein Drittel ist die Anzahl jedoch genau richtig.
Interessant war die Beantwortung der Entscheidungsfrage zur Weiterentwicklung der Spiel- und Freizeitanlagen bei Kinder und Erwachsenen. So würden die Kinder lieber weniger, aber große Spielplätze favorisieren – die Erwachsenen hätten lieber mehr kleinere Spielplätze in der Nähe.
Die Erwachsenen wurden im Zusammenhang mit sogenannten Trimm-Dich-Pfaden befragt. Zwei Drittel würden einen solchen Fitness- und Bewegungspark in Nordhausen selbst zur Ertüchtigung nutzen. Weitere 25 % finden die Idee auch gut, würden es aber eher nicht selbst nutzen.
Wer sich genauer zu den Ergebnissen informieren möchte, findet die detaillierte Auswertung auf unserer Homepage www.nordhausen.de, sagte der Umweltamtsleiter Ende vergangener Woche.
Die Umfrage erhebe zwar nicht den Anspruch der Repräsentativität, so Meyer. Jedoch zeigen die Ergebnisse in der Summe deutliche Tendenzen auf, die für die Weiterentwicklung unserer Nordhäuser Spielkultur von Bedeutung sind und werden bei der Erarbeitung des Spielplatzentwicklungskonzeptes berücksichtigt.
Ziel des Konzeptes sei es, zu beschreiben, wie unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und der Stadtentwicklung ein vielfältiges Angebot an Spiel- und Freizeitanlagen für die nächsten 15 Jahre entwickelt und unterhalten werden kann.
Der Entwurf des Spielplatzentwicklungskonzeptes soll Anfang 2012 mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch Kindern, im Rahmen eines zweiten WerkStadt-Gespräches diskutiert werden.
Autor: nnzWir haben zum einen zwei verschiedene Fragebögen verteilt: einmal für Erwachsene, Eltern bzw. Großeltern und Fragebögen für Kinder, die schon schreiben können, erklärte Umweltamtsleiter Steffen Meyer in der vergangenen Woche, der sich zur Zeit in Südafrika auf einer Konferenz aufhält. Die Fragebögen einschließlich einer Übersichtskarte zu den städtischen Spiel- und Freizeitanlagen seien außerdem auch auf der Homepage der Stadt Nordhausen zum Download zur Verfügung gestellt worden und darüber hinaus wurden 2.200 Fragebögen an Kindergärten und Schulen verteilt, erklärte er. 368 ausgefüllte Bögen konnten nun ausgewertet werden: das seien fast 17 Prozent. Für diese aktive Beteiligung danken wir nochmals recht herzlich.
Bei der Frage nach der Lieblingsspiel- und Freizeitanlage war die beliebteste auf dem Petersberg die Ritterburg, die 2. der Stadtparkspielplatz, die 3. Anlage in der Promenade und auf dem 4. Platz war der Spielplatz Am Töpferwege/Am Handwege im Wohngebiet Ost. Die Jugend- und Freizeitanlagen, sowie die Spielplätze in den Ortsteilen wurden seltener genannt.
Besonders geschätzt werden sowohl bei den befragten Kindern, als auch Eltern im Allgemeinen die zentrale Lage, sowie die vorhandene Vielfalt der Angebote. Aber auch Kritik wurde abgefragt: Auf die Frage Was muss verbessert werden? wurde sehr häufig die Vielfalt, Erweiterung der Angebote insbesondere für andere Ziel-/Altersgruppen gewünscht. Mehr als ein Drittel hält auch die Sauberkeit und Sicherheit auf den Spielplätzen für verbesserungswürdig.
Alle befragten Teilnehmer äußerten sich sehr konkret zu den gewünschten Spiel- und Freizeitangeboten. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Klettergeräte, Ballspielplätze, Sportmöglichkeiten, Skateranlagen, Wasserspielanlagen und die Klassiker Schaukeln und Rutschen. 71 % der befragten Erwachsenen halten die Anzahl der vorhandenen Spiel- und Freizeitanlagen für nicht ausreichend. Für fast ein Drittel ist die Anzahl jedoch genau richtig.
Interessant war die Beantwortung der Entscheidungsfrage zur Weiterentwicklung der Spiel- und Freizeitanlagen bei Kinder und Erwachsenen. So würden die Kinder lieber weniger, aber große Spielplätze favorisieren – die Erwachsenen hätten lieber mehr kleinere Spielplätze in der Nähe.
Die Erwachsenen wurden im Zusammenhang mit sogenannten Trimm-Dich-Pfaden befragt. Zwei Drittel würden einen solchen Fitness- und Bewegungspark in Nordhausen selbst zur Ertüchtigung nutzen. Weitere 25 % finden die Idee auch gut, würden es aber eher nicht selbst nutzen.
Wer sich genauer zu den Ergebnissen informieren möchte, findet die detaillierte Auswertung auf unserer Homepage www.nordhausen.de, sagte der Umweltamtsleiter Ende vergangener Woche.
Die Umfrage erhebe zwar nicht den Anspruch der Repräsentativität, so Meyer. Jedoch zeigen die Ergebnisse in der Summe deutliche Tendenzen auf, die für die Weiterentwicklung unserer Nordhäuser Spielkultur von Bedeutung sind und werden bei der Erarbeitung des Spielplatzentwicklungskonzeptes berücksichtigt.
Ziel des Konzeptes sei es, zu beschreiben, wie unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und der Stadtentwicklung ein vielfältiges Angebot an Spiel- und Freizeitanlagen für die nächsten 15 Jahre entwickelt und unterhalten werden kann.
Der Entwurf des Spielplatzentwicklungskonzeptes soll Anfang 2012 mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch Kindern, im Rahmen eines zweiten WerkStadt-Gespräches diskutiert werden.

