Höhepunkt startet am Abend
Freitag, 19. September 2003, 12:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Kultursommer 03 geht seinem Ende entgegen. Kunstinteressierte empfinden die heute beginnende Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg als Höhepunkt und würdigen Abschluß des kulturellen Sommers. Erste Infos dazu natürlich in Ihrer nnz.
Die neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg Ernst Barlach. Grafik. Plastik. Drama. werde den abschließenden Höhepunkt des Nordhäuser Kultursommers bilden, sagte jetzt Kultur - Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Die Ausstellung, die um 18 Uhr im Kunsthaus eröffnet wird, sei als Gemeinschaftsprojekt mit der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow entstanden. Sie widme sich dem Dramatiker Ernst Barlach – einem Künstler, dem Wort, Bild und Figur als Medien von Mitteilung und Ausdruck in gleicher Weise verfügbar waren, erklärt Kunsthistorikerin Susanne Hinsching.
Barlach bliebe als Bildhauer immer Dramatiker, seine Dramen lebten von Menschen und Schicksalen, die in Figuren sichtbar werden. Wie in seinen Figuren setze er sich auch in seinen Dramen mit seinen Obsessionen, seinem Leid auseinander und stelle dem seinen sarkastischen Humor gegenüber, so Hinsching.
Die Ausstellung, die bis zum 13. November im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird, präsentiert neben den umfangreichen originalen Lithografien, Holzschnitten und Handzeichnungen, die im Zusammenhang mit Barlachs literarischem Schaffen stehen, auch zahlreiche kleine und große Plastiken aus Bronze und Porzellan. Als Rahmenprogramm während der Dauer der Ausstellung finden verschiedene Lesungen und Vorträge statt, die den Künstler und Dramatiker Ernst Barlach dem interessierten Publikum näher bringen werden.
Autor: nnz
Die neue Sonderausstellung im Kunsthaus Meyenburg Ernst Barlach. Grafik. Plastik. Drama. werde den abschließenden Höhepunkt des Nordhäuser Kultursommers bilden, sagte jetzt Kultur - Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Die Ausstellung, die um 18 Uhr im Kunsthaus eröffnet wird, sei als Gemeinschaftsprojekt mit der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow entstanden. Sie widme sich dem Dramatiker Ernst Barlach – einem Künstler, dem Wort, Bild und Figur als Medien von Mitteilung und Ausdruck in gleicher Weise verfügbar waren, erklärt Kunsthistorikerin Susanne Hinsching. Barlach bliebe als Bildhauer immer Dramatiker, seine Dramen lebten von Menschen und Schicksalen, die in Figuren sichtbar werden. Wie in seinen Figuren setze er sich auch in seinen Dramen mit seinen Obsessionen, seinem Leid auseinander und stelle dem seinen sarkastischen Humor gegenüber, so Hinsching.
Die Ausstellung, die bis zum 13. November im Kunsthaus Meyenburg zu sehen sein wird, präsentiert neben den umfangreichen originalen Lithografien, Holzschnitten und Handzeichnungen, die im Zusammenhang mit Barlachs literarischem Schaffen stehen, auch zahlreiche kleine und große Plastiken aus Bronze und Porzellan. Als Rahmenprogramm während der Dauer der Ausstellung finden verschiedene Lesungen und Vorträge statt, die den Künstler und Dramatiker Ernst Barlach dem interessierten Publikum näher bringen werden.
