Die erste Direkte
Freitag, 19. September 2003, 11:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. Im Landkreis Nordhausen ist gestern der erste Direktkandidat für das nächsten Jahr nominiert worden. Glückwünsche gab es, aber auch Gegenstimmen.
Im Wahlkreis 3 wird Dagmar Becker für die Sozialdemokraten erneut ins Rennen gehen. Die Kreisvorsitzende erhielt bei der gestrigen Wahl in Großwechsungen allerdings einen Dämpfer von der Basis. Mit 81 Prozent erzielte Becker ihr schlechtestes Ergebnis. 22 Delegierte stimmten für Becker, vier dagegen und eine Stimmenthaltung wurden gezählt.
In der kommenden Legislaturperiode will sich Dagmar Becker natürlich für den Naturschutz, gegen Gipsabbau, für den Ausbau der B4 in Richtung Erfurt und für einen zügigen Weiterbau der Autobahn 38 einsetzen. Das Land müsse für die Wirtschaft vernünftige Rahmenbedingungen setzen, müsse Fördermittel gezielter und mit einer längeren Bindung vergeben. Ein Fall wie WICO dürfe sich nicht wiederholen.
Und Dagmar Becker ging auch auf eine anstehende Gemeinde-Gebietsreform ein. Sie appellierte an die Kommunen einen Zusammenschluß freiwillig zu suchen. Ab dem Jahr 2004 werde das Land Thüringen hier mächtig viel Druck machen, kündigte Becker an. Und eine Freiwilligkeit bei diesem sensiblen Thema sei immer besser als eine Zwangsehe.
In der kommenden Woche wollen die Sozis dann in der Stadt Nordhausen ihren Direkt-Kandidaten nominieren. Da gibt es – im Gegensatz zum Landkreis – zwei Kandidaten: Andreas Wieninger und Manfred Breitrück.
Autor: nnz
Im Wahlkreis 3 wird Dagmar Becker für die Sozialdemokraten erneut ins Rennen gehen. Die Kreisvorsitzende erhielt bei der gestrigen Wahl in Großwechsungen allerdings einen Dämpfer von der Basis. Mit 81 Prozent erzielte Becker ihr schlechtestes Ergebnis. 22 Delegierte stimmten für Becker, vier dagegen und eine Stimmenthaltung wurden gezählt.In der kommenden Legislaturperiode will sich Dagmar Becker natürlich für den Naturschutz, gegen Gipsabbau, für den Ausbau der B4 in Richtung Erfurt und für einen zügigen Weiterbau der Autobahn 38 einsetzen. Das Land müsse für die Wirtschaft vernünftige Rahmenbedingungen setzen, müsse Fördermittel gezielter und mit einer längeren Bindung vergeben. Ein Fall wie WICO dürfe sich nicht wiederholen.
Und Dagmar Becker ging auch auf eine anstehende Gemeinde-Gebietsreform ein. Sie appellierte an die Kommunen einen Zusammenschluß freiwillig zu suchen. Ab dem Jahr 2004 werde das Land Thüringen hier mächtig viel Druck machen, kündigte Becker an. Und eine Freiwilligkeit bei diesem sensiblen Thema sei immer besser als eine Zwangsehe.
In der kommenden Woche wollen die Sozis dann in der Stadt Nordhausen ihren Direkt-Kandidaten nominieren. Da gibt es – im Gegensatz zum Landkreis – zwei Kandidaten: Andreas Wieninger und Manfred Breitrück.
