Solo in der Galerie
Freitag, 19. September 2003, 08:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist eröffnet: Das 20. Jazzfest in Nordhausen. Die Kreissparkasse war auch bei dieser Auflage nicht nur Gastgeber des Eröffnungskonzertes, sondern auch großzügiger Sponsor. Die vielen Gäste erwartete – anders als geplant – ein extravagantes Soloprogramm....
Petrowski und Büning – so war es angekündigt worden. Doch die Uschi ist krank, sie sagte mir heute ab, leitete Ernst-Ludwig Petrowski dann seinen Soloauftritt ein. Zuvor gab es einige Reden, sie waren sehr kurz, es redeten keine Politiker. Sparkassendirektor Wolfgang Asche würdigte zunächst das Engagement des Nordhäuser Jazz-Klubs. Ihm sei es zu verdanken, dass Nordhausen sich in den zurückliegenden 20 Jahren einen Namen als Veranstaltungsort für exzellenten Jazz gemacht habe. Für die Kreissparkasse sei es auch deshalb fast eine Selbstverständlichkeit, das ehrenamtliche Wirken der Klub-Mitglieder weiter zu unterstützen.
Und Asche sprach nicht nur, sondern handelte auch. Er übergab dem Jazzklub einen Scheck in Höhe von 500 Euro aus dem PS-Lossparen. Jazzklub-Chef Dieter Gabriel dankte und machte dann auch gleich die kleine provisorische Bühne frei für den Petrowski, der zwar nicht die Brüning, dafür allerlei Instrumente mit über den Harz gebracht hatte. Und Petrowski entpuppte sich nicht nur als außergewöhnlicher Jazzer, sondern an diesem Abend auch als Entertainer. Dem Publikum war es Recht, es hatte einen kurzweiligen Abend und genoß die Kunst eines Mannes, der den Jazz in den zurückliegenden Jahrzehnten im Osten Deutschlands wohl wie kaum ein anderer geprägt hat.
Der Auftakt für das diesjährige Jazzfest war gelungen, er macht aber auch neugierig auf das, was in den kommenden Wochen folgen wird. Die nnz wird berichten.
Autor: nnz
Petrowski und Büning – so war es angekündigt worden. Doch die Uschi ist krank, sie sagte mir heute ab, leitete Ernst-Ludwig Petrowski dann seinen Soloauftritt ein. Zuvor gab es einige Reden, sie waren sehr kurz, es redeten keine Politiker. Sparkassendirektor Wolfgang Asche würdigte zunächst das Engagement des Nordhäuser Jazz-Klubs. Ihm sei es zu verdanken, dass Nordhausen sich in den zurückliegenden 20 Jahren einen Namen als Veranstaltungsort für exzellenten Jazz gemacht habe. Für die Kreissparkasse sei es auch deshalb fast eine Selbstverständlichkeit, das ehrenamtliche Wirken der Klub-Mitglieder weiter zu unterstützen.
Und Asche sprach nicht nur, sondern handelte auch. Er übergab dem Jazzklub einen Scheck in Höhe von 500 Euro aus dem PS-Lossparen. Jazzklub-Chef Dieter Gabriel dankte und machte dann auch gleich die kleine provisorische Bühne frei für den Petrowski, der zwar nicht die Brüning, dafür allerlei Instrumente mit über den Harz gebracht hatte. Und Petrowski entpuppte sich nicht nur als außergewöhnlicher Jazzer, sondern an diesem Abend auch als Entertainer. Dem Publikum war es Recht, es hatte einen kurzweiligen Abend und genoß die Kunst eines Mannes, der den Jazz in den zurückliegenden Jahrzehnten im Osten Deutschlands wohl wie kaum ein anderer geprägt hat. Der Auftakt für das diesjährige Jazzfest war gelungen, er macht aber auch neugierig auf das, was in den kommenden Wochen folgen wird. Die nnz wird berichten.
