Eines steht fest: Es wird teurer
Mittwoch, 23. November 2011, 18:00 Uhr
Eine bessere Betreuung der Kinder in Thüringen ist nicht ohne weiteres zu schultern. Mehr Personal bedeutet auf jeden Fall einen Mehranteil der Eltern an den monatlichen Kosten. Auch in Nordhausen....
Diskutiert wurde in der heutigen Sitzung des Hauptauschusses des Nordhäuser Stadtrates über neue Gebühren für die Nutzung der Kindertagesstätte in Petersdorf. Denn ausschließlich dieser Kindergarten befindet sich in kommunaler Trägerschaft, alle anderen Kindertagesstätten befinden sich im Stadtgebiet von Nordhausen in freier Trägerschaft.
Allerdings könnte ein solcher Beschluss auch Auswirkungen auf die anderen Kitas haben, da von der Stadt Nordhausen keine Konkurrenzsituation über die Höhe der Gebühren gewünscht wird. Im Klartext: Wird es in Petersdorf eine Erhöhung geben, werden die freien Träger nachziehen müssen. Auf Empfehlung des Stadtrates.
Die Nordhäuser Stadtverwaltung schlägt zwei Varianten vor. Eine Variante ist vom Einkommen unabhängig, die andere orientiert sich an den Einkommen der Eltern. Unterm Strich sollen sich die Gebühren für die Betreuung im Kindergarten um etwa 20 Euro monatlich erhöhen, im Krippenbereich sollen es 40 Euro sein. Ausgangspunkt der Differenz ist die kostenintensivere Betreuung kleinerer Kinder. Wird monatlich für ein Kind im Kindergarten mit 600 Euro geplant, so sind es bei Krippenkindern zirka 900 Euro pro Kind und Monat.
Und noch eine Zahl: Insgesamt kosten die Kitas in Nordhausen runde neun Millionen Euro im Jahr, wovon sich der städtische Zuschuss auf etwa 4,6 Millionen Euro beläuft.
Autor: nnzDiskutiert wurde in der heutigen Sitzung des Hauptauschusses des Nordhäuser Stadtrates über neue Gebühren für die Nutzung der Kindertagesstätte in Petersdorf. Denn ausschließlich dieser Kindergarten befindet sich in kommunaler Trägerschaft, alle anderen Kindertagesstätten befinden sich im Stadtgebiet von Nordhausen in freier Trägerschaft.
Allerdings könnte ein solcher Beschluss auch Auswirkungen auf die anderen Kitas haben, da von der Stadt Nordhausen keine Konkurrenzsituation über die Höhe der Gebühren gewünscht wird. Im Klartext: Wird es in Petersdorf eine Erhöhung geben, werden die freien Träger nachziehen müssen. Auf Empfehlung des Stadtrates.
Die Nordhäuser Stadtverwaltung schlägt zwei Varianten vor. Eine Variante ist vom Einkommen unabhängig, die andere orientiert sich an den Einkommen der Eltern. Unterm Strich sollen sich die Gebühren für die Betreuung im Kindergarten um etwa 20 Euro monatlich erhöhen, im Krippenbereich sollen es 40 Euro sein. Ausgangspunkt der Differenz ist die kostenintensivere Betreuung kleinerer Kinder. Wird monatlich für ein Kind im Kindergarten mit 600 Euro geplant, so sind es bei Krippenkindern zirka 900 Euro pro Kind und Monat.
Und noch eine Zahl: Insgesamt kosten die Kitas in Nordhausen runde neun Millionen Euro im Jahr, wovon sich der städtische Zuschuss auf etwa 4,6 Millionen Euro beläuft.
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- Gebühren - abhängig vom Einkommen (266 kByte)
- Gebühren - unabhängig vom Einkommen (109 kByte)
