nnz-Rückspiegel: 18. 9. 2002
Donnerstag, 18. September 2003, 06:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Wertlos, Haltlos und Plädoyer
Wertlose Beschlüsse?
Nichts ist in Nordhausen so alt, wie die Beschlussvorlage von gestern. Vor allem, wenn es um das Theater geht. Bis zum Montag hatte die Vorlage zum Vertragsentwurf mit der Landesregierung Bestand, auf die im nnz Beitrag an diesem Tag eingegangen wurde. Da war von einer Herabstufung des Loh-Orchesters als C-Orchester sowie von einem Verzicht auf einen Haustarifvertrag die Rede. Das alles hat sich geändert. Keine Herabstufung, kein Verzicht! Das soll bereits mit den Fraktionsvorsitzenden geklärt worden sein, vermutlich am Montagabend.
Zuvor gab es harsche Kritik im Aufsichtsrat der GmbH, dessen Mitglieder wollten mehrheitlich die Nordhäuser Intention in diesen Punkten nicht durchgehen lassen. So habe die Mehrheit des Aufsichtsrates betont, dass das Orchester eine Thüringenweite und bedeutende Ausstrahlungskraft besitze, die durch eine Umstufung in einen anderen Status nicht gemindert werden sollte. Geblieben ist allerdings ein Punkt, den Oberbürgermeisterin Rinke (SPD) formulierte: Wir stehen zur Kooperation mit Rudolstadt... ausführlich im nnz-Archiv
Bald regionales Fernsehprogramm?
Im Landkreis Nordhausen soll es ab Oktober wieder ein regionales Fernsehprogramm geben. In Sangerhausen wird gegenwärtig der Sendestart eines Fernsehprogramms vorbereitet. Der Fernsehsender K 28 will ein Programm rund um den Kyffhäuser ausstrahlen. Themen sollen aus dem Landkreis Sangerhausen, dem Kyffhäuserkreis sowie aus dem Landkreis Nordhausen angeboten werden. Der Testbetrieb soll voraussichtlich am 3. Oktober beginnen. Das Ergebnis ist bekannt...ausführlich im nnz-Archiv
Was wusste die Staatsanwaltschaft?
Im Zusammenhang mit der Zeugenaussage von Landrat Joachim Claus (CDU) im Betrugsprozeß gegen seinen ehemaligen Wirtschaftsdezernenten lässt die SPD-Landtagsfraktion nicht locker. Sie hat eine kleine Anfrage gestartet. Der Presse war zu entnehmen, dass beim Betrugsprozess gegen den Ex-Wirtschaftdezernenten des Kreises der Landrat von Nordhausen in Bedrängnis geraten sein soll. Nachdem der Landrat entgegen früheren Angaben ausgesagt haben soll, er habe von der zweckfremden Verwendung von Fördergeldern gewusst, soll ein Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärt haben, zumindest in diesem Punkt sitze möglicherweise der falsche Mann auf der Anklagebank, heißt es in der Anfrage von Dagmar Becker.
Der Neuen Nordhäuser Zeitung (nnz) war zu entnehmen, dass daraufhin der Landrat und die CDU mitgeteilt hätten, der Landrat habe 1993 die Staatsanwaltschaft gebeten, den Sachverhalt zu prüfen. Dies sei mit dem Ergebnis geschehen, dass dem Landrat in seinem Handeln nichts mehr vorzuwerfen sei...ausführlich im nnz-Archiv
Plädoyer im Ausschuß
Die Ausschüsse des Kreistages haben von der Verwendung der 600.000 Mark für Pro Innovatio im Jahr 1991 gewußt. Das haben jetzt Recherchen der nnz ergeben. Entgegen der Behauptungen, dass die Weiterleitung der Fördergelder am Kreistag vorbei geschehen sei, sollen während einer gestrigen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses andere Stimmen laut geworden sein. So habe der jetzige Ausschussvorsitzende Bachmann (PDS) klar zum Ausdruck gebracht, dass die damaligen Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses und auch des Finanzausschusses vom Fördermittelfluß in Kenntnis gesetzt worden seien.
Der damalige Vorsitzende des Finanzausschusses, Winfried Theuerkauf (SPD), bestätigte diese Aussage heute der nnz. Ob natürlich auch der gesamte Kreistag informiert wurde, könne er momentan nicht nachvollziehen. Dazu müssten die Protokolle gesichtet werden. Nach dem Ausreichen des Geldes sei man aber doch ein wenig überrascht gewesen, was die Art und Weise der Sanierung der Immobilie betroffen hätte...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzWertlos, Haltlos und Plädoyer
Wertlose Beschlüsse?
Nichts ist in Nordhausen so alt, wie die Beschlussvorlage von gestern. Vor allem, wenn es um das Theater geht. Bis zum Montag hatte die Vorlage zum Vertragsentwurf mit der Landesregierung Bestand, auf die im nnz Beitrag an diesem Tag eingegangen wurde. Da war von einer Herabstufung des Loh-Orchesters als C-Orchester sowie von einem Verzicht auf einen Haustarifvertrag die Rede. Das alles hat sich geändert. Keine Herabstufung, kein Verzicht! Das soll bereits mit den Fraktionsvorsitzenden geklärt worden sein, vermutlich am Montagabend.
Zuvor gab es harsche Kritik im Aufsichtsrat der GmbH, dessen Mitglieder wollten mehrheitlich die Nordhäuser Intention in diesen Punkten nicht durchgehen lassen. So habe die Mehrheit des Aufsichtsrates betont, dass das Orchester eine Thüringenweite und bedeutende Ausstrahlungskraft besitze, die durch eine Umstufung in einen anderen Status nicht gemindert werden sollte. Geblieben ist allerdings ein Punkt, den Oberbürgermeisterin Rinke (SPD) formulierte: Wir stehen zur Kooperation mit Rudolstadt... ausführlich im nnz-Archiv
Bald regionales Fernsehprogramm?
Im Landkreis Nordhausen soll es ab Oktober wieder ein regionales Fernsehprogramm geben. In Sangerhausen wird gegenwärtig der Sendestart eines Fernsehprogramms vorbereitet. Der Fernsehsender K 28 will ein Programm rund um den Kyffhäuser ausstrahlen. Themen sollen aus dem Landkreis Sangerhausen, dem Kyffhäuserkreis sowie aus dem Landkreis Nordhausen angeboten werden. Der Testbetrieb soll voraussichtlich am 3. Oktober beginnen. Das Ergebnis ist bekannt...ausführlich im nnz-Archiv
Was wusste die Staatsanwaltschaft?
Im Zusammenhang mit der Zeugenaussage von Landrat Joachim Claus (CDU) im Betrugsprozeß gegen seinen ehemaligen Wirtschaftsdezernenten lässt die SPD-Landtagsfraktion nicht locker. Sie hat eine kleine Anfrage gestartet. Der Presse war zu entnehmen, dass beim Betrugsprozess gegen den Ex-Wirtschaftdezernenten des Kreises der Landrat von Nordhausen in Bedrängnis geraten sein soll. Nachdem der Landrat entgegen früheren Angaben ausgesagt haben soll, er habe von der zweckfremden Verwendung von Fördergeldern gewusst, soll ein Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärt haben, zumindest in diesem Punkt sitze möglicherweise der falsche Mann auf der Anklagebank, heißt es in der Anfrage von Dagmar Becker.
Der Neuen Nordhäuser Zeitung (nnz) war zu entnehmen, dass daraufhin der Landrat und die CDU mitgeteilt hätten, der Landrat habe 1993 die Staatsanwaltschaft gebeten, den Sachverhalt zu prüfen. Dies sei mit dem Ergebnis geschehen, dass dem Landrat in seinem Handeln nichts mehr vorzuwerfen sei...ausführlich im nnz-Archiv
Plädoyer im Ausschuß
Die Ausschüsse des Kreistages haben von der Verwendung der 600.000 Mark für Pro Innovatio im Jahr 1991 gewußt. Das haben jetzt Recherchen der nnz ergeben. Entgegen der Behauptungen, dass die Weiterleitung der Fördergelder am Kreistag vorbei geschehen sei, sollen während einer gestrigen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses andere Stimmen laut geworden sein. So habe der jetzige Ausschussvorsitzende Bachmann (PDS) klar zum Ausdruck gebracht, dass die damaligen Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses und auch des Finanzausschusses vom Fördermittelfluß in Kenntnis gesetzt worden seien.
Der damalige Vorsitzende des Finanzausschusses, Winfried Theuerkauf (SPD), bestätigte diese Aussage heute der nnz. Ob natürlich auch der gesamte Kreistag informiert wurde, könne er momentan nicht nachvollziehen. Dazu müssten die Protokolle gesichtet werden. Nach dem Ausreichen des Geldes sei man aber doch ein wenig überrascht gewesen, was die Art und Weise der Sanierung der Immobilie betroffen hätte...ausführlich im nnz-Archiv
