Hier wird geblitzt
Montag, 21. November 2011, 14:56 Uhr
Eigentlich ist die Liste der Blitzpunkte immer das größte Geheimnis einer Ordnungsbehörde und diese Listen haben dann immer den Stempel streng vertraulich. Doch Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) hat jetzt entschieden, dass man in Nordhausen die Messpunkte künftig öffentlich macht...
Ich weiß, dass es andere Behörden anders sehen, aber ich will da kein Geheimnis draus machen, erklärte Matthias Jendricke hierzu. Jendricke betonte, dass die Nordhäuser Ordnungsbehörde seit September des letzten Jahres bereits Messungen zur Verkehrszählung und zur Geschwindigkeitsüberwachung (hier ohne Kennzeichenerfassung) vorgenommen hat und dabei meist erhebliche Überschreitungen feststellen musste.
Meist sind die Messungen dort vorgenommen wurden, wo Unfallschwerpunkte waren oder Anwohner sich beschwerten. Aufgrund der Datenlage wurde dann auch entschieden, dass eine Blitzanlage angemietet werden soll, um in der Stadt Nordhausen die Geschwindigkeitsüberwachung selbst vornehmen zu können. Im Prinzip mussten wir in der Vergangenheit feststellen, dass wir zwar Schilder aufstellen konnten aber keiner hält sich dran, machte Jendricke klar.
Aus Sicht des Bürgermeisters ist es daher auch kein Problem, wenn die Autofahrer die Messpunkte wissen und somit grundsätzlich langsamer fahren. Außerdem muss man wissen, dass neben der Ordnungsbehörde auch noch die Polizei weiter im Stadtgebiet blitzen kann und somit auch kein Freibrief besteht, dass es keine weiteren Überwachungen gibt, erläuterte Jendricke.
Mit der ersten öffentlichen Freigabe von immerhin 20 Messpunkten will der Bürgermeister auch ein Zeichen setzen für ein gläsernes Rathaus. Die weiteren bestehenden 20 Punkte will man erst in den nächsten Wochen rausgeben, um unteranderem festzustellen, ob es zwischen öffentlichen und unveröffentlichten Blitzpunkten überhaupt erhebliche Erfassungsunterschiede gibt.
Und wer sich mal die Messpunkte genau anschaut, der wird auch feststellen, dass es uns nicht darum geht, möglichst viel Geld einzunehmen, stellte Jendricke fest.
Autor: nnzIch weiß, dass es andere Behörden anders sehen, aber ich will da kein Geheimnis draus machen, erklärte Matthias Jendricke hierzu. Jendricke betonte, dass die Nordhäuser Ordnungsbehörde seit September des letzten Jahres bereits Messungen zur Verkehrszählung und zur Geschwindigkeitsüberwachung (hier ohne Kennzeichenerfassung) vorgenommen hat und dabei meist erhebliche Überschreitungen feststellen musste.
Meist sind die Messungen dort vorgenommen wurden, wo Unfallschwerpunkte waren oder Anwohner sich beschwerten. Aufgrund der Datenlage wurde dann auch entschieden, dass eine Blitzanlage angemietet werden soll, um in der Stadt Nordhausen die Geschwindigkeitsüberwachung selbst vornehmen zu können. Im Prinzip mussten wir in der Vergangenheit feststellen, dass wir zwar Schilder aufstellen konnten aber keiner hält sich dran, machte Jendricke klar.
Aus Sicht des Bürgermeisters ist es daher auch kein Problem, wenn die Autofahrer die Messpunkte wissen und somit grundsätzlich langsamer fahren. Außerdem muss man wissen, dass neben der Ordnungsbehörde auch noch die Polizei weiter im Stadtgebiet blitzen kann und somit auch kein Freibrief besteht, dass es keine weiteren Überwachungen gibt, erläuterte Jendricke.
Mit der ersten öffentlichen Freigabe von immerhin 20 Messpunkten will der Bürgermeister auch ein Zeichen setzen für ein gläsernes Rathaus. Die weiteren bestehenden 20 Punkte will man erst in den nächsten Wochen rausgeben, um unteranderem festzustellen, ob es zwischen öffentlichen und unveröffentlichten Blitzpunkten überhaupt erhebliche Erfassungsunterschiede gibt.
Und wer sich mal die Messpunkte genau anschaut, der wird auch feststellen, dass es uns nicht darum geht, möglichst viel Geld einzunehmen, stellte Jendricke fest.
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