nnz/kn-Tipp: Mehr Raum für Hobbys
Samstag, 05. November 2011, 15:41 Uhr
Platz für eine professionelle Werkbank und Werkzeuge aller Art, für die Carrera-Rennstrecke oder eine stetig wachsende Modelleisenbahn, für Töpfern oder Näharbeiten: Hobbys können ganz schön viel Raum beanspruchen, für den in den Wohnräumen oft gar nicht genug Fläche vorhanden ist. Gut, wenn wenigstens der Keller genügend Ausweichmöglichkeiten bietet und sich möglichst vielseitig nutzen lässt...
Grundvoraussetzung ist, dass die Räume "unter Tage" zuverlässig trocken und frisch sind. Sonst droht den Schienen der Modelleisenbahn und den wertvollen Werkzeugen im Hobbykeller Rostfraß oder Textilien werden muffig. Clevere Bauherren investieren daher in eine Kellerkonstruktion, die auch unter ungünstigen Bedingungen langfristig trocken bleibt.
Langfristig feuchtesicherer Kellerbau aus Beton
Sichergestellt wird dies zum Beispiel durch eine sogenannte "Weiße Wanne" aus Beton. Während die meisten anderen Kellerbauweisen mit einer Außenbeschichtung, zum Beispiel aus Bitumenbahnen oder Teerpappe, das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit verhindern, schafft eine "Weiße Wanne" dies ohne zusätzliche Dichtungsschicht. Der Vorteil: Mechanische Beschädigungen der Dichtung sind ausgeschlossen.Voraussetzung für diese Bauweise sind hochwertige und für wasserundurchlässige (WU) Konstruktionen zugelassene Betonmischungen wie beispielsweise Permacrete von HeidelbergCement. Häufig eingesetzt werden auch Mischungen wie Steelcrete, denen zusätzlich Stahlfasern als Bewehrung beigemischt sind. Auf eine "klassische" Bewehrung aus Betonstahl kann dann in der Regel verzichtet werden, was die Arbeiten bei der Errichtung des Kellers wirtschaftlicher macht.
Kellerkonstruktion gehört in Profihände
Die genaue Ausführung des Kellers muss in jedem Fall ein Fachunternehmen planen. Denn neben der Größe des Hauses ist unbedingt auch die individuelle Situation des Grundstücks zu berücksichtigen, für das in der Regel ein eigenes Bodengutachten vorliegen sollte. Unter www.heidelberger-beton.de gibt es mehr Informationen über die "Weiße Wanne" und worauf bei ihrer Planung zu achten ist.
Daten & Fakten
Eine Richtlinie für wasserundurchlässige Konstruktionen (WU-Richtlinie) gibt vor, wie eine Kellerkonstruktion auszuführen ist. Die "Nutzungsklasse B" lässt zum Beispiel explizit undichte Konstruktionen zu, bei denen "feuchte Flecken" oder "Risse mit längerfristig feuchten Rissufern" als tolerierbar angesehen werden. Aus Expertensicht empfiehlt sich für den privaten Hausbau aber nur die "Weiße Wanne 1 A" mit der besten Nutzungs- und Beanspruchungsklasse. Damit geht der Bauherr auf Nummer sicher und kann sich langfristig auf einen trockenen Keller verlassen.
Autor: djd1
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