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Stimmungsvolle Stunden

Dienstag, 01. November 2011, 12:17 Uhr
In Wieda im Südharz, eingebettet in eine reizvolle Landschaft, findet man ganzjährig die Gelegenheit Sehenswürdigkeiten wie das Glas- und Hüttenmuseum zu entdecken und viele kulturelle Angebote wahrzunehmen. Während der Reiz der Landschaft ganzjährig zu einem Besuch einlädt, gibt es in der Vorweihnachtszeit ein ganz besonderes Ereignis, einzigartig in seiner Form, die „Wiedaer Krippenweihnacht“...

Einladung nach Wieda (Foto: privat) Einladung nach Wieda (Foto: privat)

Benannt nach den, den Rahmen der Veranstaltungsreihe bietenden, lebensgroßen Weihnachtskrippen. Wieda, der kleine Ort mit 1600 Einwohnern südlich von Braunlage, verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit zum Krippendorf. Im Jahreslauf gehen hier die Vereine wie allerorts ihren eigenen Disziplinen nach. All diese Vereine, die Kirchengemeinde, Privatpersonen und die Gastronomie sind Träger der „Wiedaer Krippenweihnacht“ und schlüpfen in andere Rollen. Man ist nicht nur an vier Wochenenden vor Weihnachten gemeinsam aktiv, um die stimmungsvolle Zeit in besonderer Form zu gestalten, sondern auch in der Woche bei zahlreichen Sonderveranstaltungen.

Nicht mit knalligen Leuchtreklamen und Weihnachtsmarktgedränge, die Menschen zum Konsum animierend, sondern in einzigartiger Form bereitet man sich hier auf das Fest vor. Eingeladen sind jung und alt, dem Stress der Vorweihnachtszeit zu entgehen und diese in vielfältiger Weise und mit der ganzen Familie zu genießen. Dazu gehört freitags, samstag und sonntags ein buntes Angebotsprogramm, beispielsweise mit Konzerten und Lesungen oder Weihnachtsgeschichten für jung und alt. Zum Krippenbasteln werden die Jüngeren mittwochs eingeladen und auch die Kleinen kommen zum Keksebacken in die Bäckerei.

Viele Einwohner schmücken ihre Fenster und andere einsehbare Bereiche besonders festlich. Die besondere weihnachtliche Beleuchtung zieht viele Menschen seit Jahren in den kleinen Harzort Wieda. Wahrscheinlich finden Sie in keinem anderen Dorf eine vergleichbare Lichterzahl und -vielfalt wie hier. Entlang der Hauptstraße glänzen unzählige beleuchtete Harzer Fichten, Lichtmasten sind mit beleuchteten Dekorationen versehen und Großdekorationen aufgestellt. Seit nunmehr 7 Jahren gibt es noch viel mehr zu sehen.

Über 20 lebensgroße Krippenszenen laden zum Staunen ein. Ob in Vorgärten, Garageneinfahrten und vor Gastronomieeinrichtungen, -der Fantasie und dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt, was die Platzierung und ebenso die Herstellung der Krippen betrifft. Mit viel Liebe gebaut, waren einige der Ausstellungsstücke bereits im Fernsehen zu sehen und auch Radiostationen berichteten darüber. Alle Krippen sind ab dem 25. November zu sehen, täglich und kostenlos.

Hinweisschilder in Form einer Krippe oder die Wegebeschreibung auf unseren Flyern und Plakaten zeigen den Besuchern die Krippenstandorte. Ein Spaziergang im Schein der Stimmungsvollen Weihnachtsbeleuchtung lohnt sich immer, denn viele Krippen sollte man einfach aus der Nähe betrachten. In diesem Rahmen ist es dann auch fast ein Muss, die Krippenausstellung und auch die Sonderausstellung des Glas- und Hüttenmuseums zu besuchen. Beides ist freitags und samstags von 16.30 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Hier wird es global, denn die Krippen die gezeigt werden, stammen aus der ganzen Welt. Sowohl traditionelle, als auch von Künstlern hergestellte Krippenszenen sind zu sehen und werden von Bürgern leihweise zur Verfügung gestellt.

Und wer zwischendurch ausruhen oder nach dem „Krippenspaziergang“ noch einem Konzert beiwohnen möchte ist herzlich in die Lutherkirche eingeladen. Wer eine Stärkung benötigt, findet sich ein am traditionellen Punschtreff der Vereine. Hier können sie nicht nur Krippenbauer und Künstler treffen sondern auch Maria und Josef kennenlernen. Das umfangreiche Musikprogramm wird in diesem Jahr von den “Heavens Door Gospelsingers Hohegeiß”, dem “Shanty Chor Einbeck” , dem Posaunenchor Wieda, der “Germania Liedertafel”, der Zithergruppe und dem Südharzer Bläserquartet gestaltet.

Lesungen, Sonderausstellungen und ebenfalls die „Hauskrippenausstellung“ im ehemaligen Rathaus sind kostenfrei. Spenden zur Deckung der Kosten werden gern gesehen und selbst fast alle großen Konzerte sind bei freiem Eintritt zu besuchen. Karten für das Konzert des Shanty Chores gibt es im Vorverkauf im Cafe Alt Wiedatal. Die Wiedaer laden Sie herzlich ein, an diesem besonderen vorweihnachtlichen Erlebnis teil zu haben.

Einen genauen Einblick, in das umfassende Programm, die Krippenstandorte und die Veranstaltungen findet man unter www.Wieda.de oder www.walkenried-Tourismus.de in Flyern und auf Plakaten. Für Gäste aus Holland wurde ein Extra-Flyer herausgegeben.
Klaus-Erwin Gröger
Autor: nnz

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