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Viel zu tun

Dienstag, 01. November 2011, 11:01 Uhr
Die Zeit nach dem langen Wochenende konnten die Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr mit drei - fast zeitgleichen - Einsätzen einleiten. Einer davon führte die Männer auf die Autobahn 38...


Kurz nach 5.30 Uhr krachte es auf der Richtungsfahrbahn Göttingen zwischen den Anschlussstellen Werther und Bleicherode. Dort war ein Brummi aus Rumänien ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Lkw gekracht. Die Wucht des Aufpralls muss sehr groß gewesen sein, da der Drehkranz des Aufliegers des vorausfahrenden Brummis nahezu komplett herausgerissen wurde.

Der Lkw aus Rumänien hatte Fahrzeugteile für VW geladen, der aus Erfurt kommende Lkw war mit zwei Baumaschinen beladen. Beide Fahrer hatte Glück und wurden nicht verletzt, der Fahrer des Erfurter Lkw stand beim Eintreffen der Rettungskräfte augenscheinlich unter Schock. Die Baumaschinen mussten umgeladen werden, deshalb war die Autobahn in diesem Abschnitt für mehrere Stunden in Richtung Göttingen nur einspurig befahrbar.

fast zeitgleich ereignete sich in der Südstraße in Nordhausen in Nordhausen ein Unfall zwischen einem Lkw und einem Reh, auch hier kam die Feuerwehr zum Einsatz, musste das Tier bergen und die Straße säubern.

Dann noch ein dritter Einsatz, der die Kameraden in die Hauptstraße nach Salza führte. Dort wurde in einem Haus Gasgeruch festgestellt. Der Einsatzdienst der Nordhäuser Energieversorgung konnte die Gefahr beseitigen.

"Heute waren wir am personellen Limit angelangt, außer der Verwaltung waren alles Berufsfeuerwehrleute im Einsatz", resümierte Gerd Jung, der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr auf Nachfrage der nnz.
Autor: nnz

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