Klagen aus Nordhausen
Samstag, 29. Oktober 2011, 07:35 Uhr
Nach Ansicht des ACE Auto Club Europa gilt dies insbesondere auf dem Gebiet der Unfallverhütung. Viele Autofahrer seien sich dessen aber noch nicht hinreichend bewusst, beklagte der Vorsitzende des ACE Kreisclub Nordhausen Jörg Lorenz...
Durch die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit an diesem Sonntag (29.10, 3:00 Uhr) gönnen sich viele Leute eine Stunde mehr Nachtruhe. Der Uhrzeiger wird auf zwei Uhr zurückgestellt. Doch in der Folge treten die meisten Berufspendler bei tiefer Dunkelheit ihren Heimweg an. Dadurch erhöhe sich das Unfallrisiko, meint Lorenz und mahnt daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht.
Jörg Lorenz weiß: "Früh einsetzende Dämmerung mindert die visuelle Wahrnehmung der Verkehrsteilnehmer, wodurch das Unfallrisiko besonders für ältere Fußgänger sowie das für Kinder steigt". Jeder zweite im Straßenverkehr getötete Fußgänger und Radfahrer sei heute über 65 Jahre alt, erinnert Lorenz.
Bei Nebel rät der Club
Sobald sich der Dunstschleier wieder aufzulösen beginne und eine bessere Sicht möglich sei, müsse sie sofort wieder ausgeschaltet werden. Dies gelte auch für den Stadtverkehr, da es bei der Fahrt dicht an dicht ebenfalls leicht zu Blendungen kommen könne.
Autor: nnzDurch die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit an diesem Sonntag (29.10, 3:00 Uhr) gönnen sich viele Leute eine Stunde mehr Nachtruhe. Der Uhrzeiger wird auf zwei Uhr zurückgestellt. Doch in der Folge treten die meisten Berufspendler bei tiefer Dunkelheit ihren Heimweg an. Dadurch erhöhe sich das Unfallrisiko, meint Lorenz und mahnt daher alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht.
Dunkelheit erhöht Unfallrisiko
Die Abenddämmerung setzt nach der Zeitumstellung bereits um 17.00 Uhr ein. Spätestens dann sollten Scheinwerfer und Rückleuchten eingeschaltet sein. Der ACE rät Kraftfahrern außerdem dazu, die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtungsanlage zu prüfen und die Lichter regelmäßig zu säubern. Nach Schätzungen des Clubs ist derzeit etwa jeder vierte Pkw mit einem Beleuchtungsmangel unterwegs. Dadurch werde die Verkehrssicherheit beeinträchtigt: Rund 40 Prozent der schweren Verkehrsunfälle ereignen sich, laut ACE, bei Dunkelheit, obwohl der Anteil nächtlicher Fahrten an der Gesamtfahrleistung bei unter 20 Prozent liegt.Fußgänger und Radfahrer gefährdet
Manche Autofahrer unterstellten bei ihrer Fahrweise noch normale Fahrbahnbeschaffenheit und Sichtverhältnisse. Doch massive Temperaturschwankungen, Schneeregen in den Mittelgebirgen, böige Winde sowie Nässe und Nebel erforderten einen vorsichtigeren Fahrstil.Jörg Lorenz weiß: "Früh einsetzende Dämmerung mindert die visuelle Wahrnehmung der Verkehrsteilnehmer, wodurch das Unfallrisiko besonders für ältere Fußgänger sowie das für Kinder steigt". Jeder zweite im Straßenverkehr getötete Fußgänger und Radfahrer sei heute über 65 Jahre alt, erinnert Lorenz.
"Automobile Herbstkrankheiten"
Zu den typischen "automobilen "Herbstkrankheiten" gehören nach Beobachtungen des ACE unter anderem beschlagene Scheiben, alte Wischerblätter, fehlendes Wischwasser in der Scheibenwaschanlage und verschmutzte Scheinwerfer und Heckleuchten.Bei Nebel rät der Club
- Tempo rechtzeitig drosseln
- besonders vor Nebelbänken Abblendlicht einschalten
- Sicherheitsabstand vergrößern - mindestens drei Sekunden zum Vordermann
- Vorschriften und Markierungen im Baustellenbereich besonders streng befolgen.
Sobald sich der Dunstschleier wieder aufzulösen beginne und eine bessere Sicht möglich sei, müsse sie sofort wieder ausgeschaltet werden. Dies gelte auch für den Stadtverkehr, da es bei der Fahrt dicht an dicht ebenfalls leicht zu Blendungen kommen könne.
