WICO wird verkauft
Dienstag, 09. September 2003, 15:28 Uhr
Nordhausen/Niedersachswerfen (nnz). Im fernen München ist die Entscheidung gefallen. Schon lange, wie die nnz bereits in der vergangenen Woche berichtete. Erst heute wurde sie verkündet.
Zum 1. September ist der größte Teil der Maschinen und Anlagen der insolventen Wildgruber-Firma am Standort Niedersachswerfen verkauft worden. Das hatte die nnz bereits exklusiv vor einer Woche berichtet. Richtig waren die nnz-Informationen dahingehend auch, das als Käufer die Knauf Gips KG in Frage kommt. Wie Insolvenzverwalterin Barbara Beutler heute mitteilte, prüfe der weltweit operierende Hersteller von Gipsbaustoffen mit Sitz im unterfränkischen Iphofen derzeit den Zustand der gekauften Maschinen und Anlagen und wird danach entscheiden, ob der Geschäftsbetrieb am Standort Niedersachswerfen wieder aufgenommen werden soll oder nicht, heißt es in einer Presseerklärung aus München. Knauf wird sich mit einer derartigen Entscheidung sehr viel Zeit lassen, lässt man der interessierten Öffentlichkeit wissen, vor Ablauf dieses Jahres sei nicht mit einer Entscheidung zu rechnen.
Wie die nnz bereits mehrfach in den zurückliegenden Monaten berichtete, musste der Geschäftsbetrieb der Wildgruber Baustoffwerke GmbH & Co. KG im Dezember 2002 stillgelegt werden, weil sich die Verhandlungen mit Investoren zerschlagen hatten und eine Fortführung über die Wintermonate hinaus aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Betracht kam. In der Zwischenzeit wurden zwar weitere Verhandlungen geführt mit dem Ziel, eine Fortführung des Geschäftsbetriebes zu ermöglichen. Diese haben jedoch letzten Endes nicht zum Erfolg geführt. Die nnz-Redaktion wird sich morgen diesem Umstand noch genauer zuwenden.
Autor: nnzZum 1. September ist der größte Teil der Maschinen und Anlagen der insolventen Wildgruber-Firma am Standort Niedersachswerfen verkauft worden. Das hatte die nnz bereits exklusiv vor einer Woche berichtet. Richtig waren die nnz-Informationen dahingehend auch, das als Käufer die Knauf Gips KG in Frage kommt. Wie Insolvenzverwalterin Barbara Beutler heute mitteilte, prüfe der weltweit operierende Hersteller von Gipsbaustoffen mit Sitz im unterfränkischen Iphofen derzeit den Zustand der gekauften Maschinen und Anlagen und wird danach entscheiden, ob der Geschäftsbetrieb am Standort Niedersachswerfen wieder aufgenommen werden soll oder nicht, heißt es in einer Presseerklärung aus München. Knauf wird sich mit einer derartigen Entscheidung sehr viel Zeit lassen, lässt man der interessierten Öffentlichkeit wissen, vor Ablauf dieses Jahres sei nicht mit einer Entscheidung zu rechnen.
Wie die nnz bereits mehrfach in den zurückliegenden Monaten berichtete, musste der Geschäftsbetrieb der Wildgruber Baustoffwerke GmbH & Co. KG im Dezember 2002 stillgelegt werden, weil sich die Verhandlungen mit Investoren zerschlagen hatten und eine Fortführung über die Wintermonate hinaus aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Betracht kam. In der Zwischenzeit wurden zwar weitere Verhandlungen geführt mit dem Ziel, eine Fortführung des Geschäftsbetriebes zu ermöglichen. Diese haben jedoch letzten Endes nicht zum Erfolg geführt. Die nnz-Redaktion wird sich morgen diesem Umstand noch genauer zuwenden.
