Chancen für Jobs
Dienstag, 09. September 2003, 14:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Firmenpleiten der zurückliegenden Monate haben ihre Spuren in Nordhausen hinterlassen. Auch im Arbeitsamt. Nach Ansicht von dessen Experten hätten jedoch viele Arbeitsplätze geschaffen werden können. Es fehlte schlicht und ergreifend eine Voraussetzung...
Helmut Ahr, Kundenbereichsleiter des Nordhäuser Arbeitsamtes, bekräftigt im Zusammenhang mit der Diskussion um die Unternehmensschließungen in der Nordhäuser Region: Wir brauchen dringend Ersatz an Arbeitsplätzen, sonst geht es mit der Region bergab. Nach der dramatischen Entwicklung in den letzten Jahren mit Beispielen wie Reemtsma, VWM und nun auch Nobas sieht das Arbeitsamt es als seine Pflicht an, den geplanten Industriepark Nordhausen zu unterstützen.
Ein industrieller Standort wie z.B. das neue Industriegebiet in der Goldenen Aue fehle bisher in der Region. Nur wenn hier Leistungen vorgehalten werden und für Investoren lukrative Ausgangspositionen geschaffen werden, wird eine Ansiedlung überhaupt erst möglich, die ohne Zweifel große Chancen z.B. für regionale Zulieferer, das Transportwesen oder das Nachrichtenwesen bietet. Wenn heute ein Betrieb mit 100 Beschäftigten kaputt geht, werden mindestens 10 neue Betriebsgründungen in der gleichen Größenordnung benötigt, um vergleichbar neue Arbeitsplätze zu schaffen, gibt Ahr zu bedenken.
Kürzliche Gespräche mit einem Investor, der bereits Anfang der 90er Jahre eine Ansiedlung in Nordhausen in Erwägung zog, hatten belegt, dass dieser damals bei Vorlage der heutigen guten Rahmenbedingungen ähnlich der des Industrieparks etwa 2000 Arbeitsplätze hier geschaffen hätte. Der Industriepark in der Goldenen Aue ist das einzige ihm bekannte Vorhaben, das wirkliche Chancen für den großen Arbeitsplatzbedarf bietet, so Ahr. Und qualifizierte Arbeitskräfte biete der Arbeitsamtsbezirk gegenwärtig noch zur Genüge.
Der technische Leiter des hoffnungsvollen Beispieles des Kurbelwellenwerkes Powertrain, Gerd-Uwe Köhler, habe mehrfach bestätigt, dass ein großes Potential in der Flut der Bewerber für qualifizierte Arbeitsplätze vorhanden sei, die vor einer Abwanderung geschützt werden müssen, so Ahr abschließend. Wenn Sie sich für die Vorgeschichte von Powertrain interessieren, dann klicken Sie doch einfach im nnz-Archiv.
Autor: nnzHelmut Ahr, Kundenbereichsleiter des Nordhäuser Arbeitsamtes, bekräftigt im Zusammenhang mit der Diskussion um die Unternehmensschließungen in der Nordhäuser Region: Wir brauchen dringend Ersatz an Arbeitsplätzen, sonst geht es mit der Region bergab. Nach der dramatischen Entwicklung in den letzten Jahren mit Beispielen wie Reemtsma, VWM und nun auch Nobas sieht das Arbeitsamt es als seine Pflicht an, den geplanten Industriepark Nordhausen zu unterstützen.
Ein industrieller Standort wie z.B. das neue Industriegebiet in der Goldenen Aue fehle bisher in der Region. Nur wenn hier Leistungen vorgehalten werden und für Investoren lukrative Ausgangspositionen geschaffen werden, wird eine Ansiedlung überhaupt erst möglich, die ohne Zweifel große Chancen z.B. für regionale Zulieferer, das Transportwesen oder das Nachrichtenwesen bietet. Wenn heute ein Betrieb mit 100 Beschäftigten kaputt geht, werden mindestens 10 neue Betriebsgründungen in der gleichen Größenordnung benötigt, um vergleichbar neue Arbeitsplätze zu schaffen, gibt Ahr zu bedenken.
Kürzliche Gespräche mit einem Investor, der bereits Anfang der 90er Jahre eine Ansiedlung in Nordhausen in Erwägung zog, hatten belegt, dass dieser damals bei Vorlage der heutigen guten Rahmenbedingungen ähnlich der des Industrieparks etwa 2000 Arbeitsplätze hier geschaffen hätte. Der Industriepark in der Goldenen Aue ist das einzige ihm bekannte Vorhaben, das wirkliche Chancen für den großen Arbeitsplatzbedarf bietet, so Ahr. Und qualifizierte Arbeitskräfte biete der Arbeitsamtsbezirk gegenwärtig noch zur Genüge.
Der technische Leiter des hoffnungsvollen Beispieles des Kurbelwellenwerkes Powertrain, Gerd-Uwe Köhler, habe mehrfach bestätigt, dass ein großes Potential in der Flut der Bewerber für qualifizierte Arbeitsplätze vorhanden sei, die vor einer Abwanderung geschützt werden müssen, so Ahr abschließend. Wenn Sie sich für die Vorgeschichte von Powertrain interessieren, dann klicken Sie doch einfach im nnz-Archiv.
