nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 23. Oktober 2011, 16:40 Uhr
Mit einer äußerst unglücklichen Niederlage kehrten die Nordhäuser Handballer aus Breitungen zur mitternächtlichen Stunde zurück. Sie unterlagen der HSG Werratal auf der Ziellinie mit 24:26. Der Bericht von Frank Ollech...
Die Begegnung war auf einer Richterskala von 1 bis 10 nicht unbedingt unter den ersten 5 anzusiedeln. Zu viele individuelle Fehler trübten das Gesamtbild. In punkto Schnelligkeit und Spannung war es jedoch kaum zu überbieten.
Beide Teams legten von Beginn an ein irres Tempo vor. Die HSG wollte die Partie schnell unter Kontrolle bringen und der NSV seine Chancen wahren. Die gelang ihnen jedoch nicht immer. Von Minute zu Minute bekamen die Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett besser unter Kontrolle, abschütteln konnten sie die Südharzer aber nicht. Kurz vor der Halbzeit die erste brennzliche Situation. Die HSG legte vier Treffer zwischen sich und dem NSV. Bis zur Halbzeitpause stemmte sich der NSV gegen die schnellen Angriffe der Gastgeber und konnten auf 15:12 verkürzen.
In die zweite Halbzeit fand der NSV zuerst gar nicht. Im Gegenteil, die Nordhäuser scheiterten immer wieder an den beiden HSG Torhütern, die eine bärenstarke Leistung zeigten, besonders gegen Würfe aus dem Rückraum. Beim Stand von 19:14 für die HSG deutete sich eine derbe Niederlage an.
Durch den Ausfall der beiden Regisseure, Mathias Thiele und Andre Elster, im Spiel des NSV musste Trainer Andreas Meyer viel probieren. Er beorderte seinen linken Flügelflitzer Thomas Riemekasten, der bis dahin eine solide Partie geboten hat, auf die zentrale Position. In den darauffolgenden Spielminuten spielte sie wie ausgewechselt. Die Partie wurde völlig auf den Kopf gestellt. NSV Keeper Sören Ahlert parierte in dieser Phase mehrere platzierte Würfe und seine Vorderleute bedankten sich mit eigenen Treffern.
Beim 20:20 war es geschafft, die Südharzer hatten sich ins Spiel zurückgekämpft. Und sie legten auch noch die Treffer 21 und 22 zur 22:20 Führung nach. Die Halle schwieg, nur der zahlreich mitgereiste Nordhäuser Angang war zu vernehmen. Jetzt hieß es den Sack mit dem 23:20 zuzubinden. Dies gelang ihnen jedoch nicht.
Fortuna verließ sie in der Schlussphase der Partie. Die Chance bot sich mehrmals auf und davon zu ziehen, doch es sollt nicht sein. Allein sieben Angriffe konnten nicht ins zählbares umgemünzt werden.
Zum einen verwehrte der HSG Keeper mit Glanzparaden den Weg ins Tor und zum anderen verwehrte man ihnen bei zwei Konterangriffen den fälligen Strafwurf, die Begegnung wurde jeweils mit Freiwurf fortgesetzt. Im Gegenzug hatte der Torschiedsrichter nicht so viel Einsehen und gab die ebenfalls berechtigten Strafwürfe. Ein kleiner Wehmutstropfen auf die ansonsten ausgezeichnete Leistung der Referees.
Dies brachte die Nordhäuser völlig aus dem Tritt. Als dann auch noch zwei Minuten vor Schluss eine Zeitstrafe gegen sie verhängt wurde schrumpften die Chancen Zusehens. Am Ende gewann die HSG Werratal in einer von den Schlussminuten geprägten Begegnung mit 26:24 glücklich.
Frank Ollech
Autor: nnzDie Begegnung war auf einer Richterskala von 1 bis 10 nicht unbedingt unter den ersten 5 anzusiedeln. Zu viele individuelle Fehler trübten das Gesamtbild. In punkto Schnelligkeit und Spannung war es jedoch kaum zu überbieten.
Beide Teams legten von Beginn an ein irres Tempo vor. Die HSG wollte die Partie schnell unter Kontrolle bringen und der NSV seine Chancen wahren. Die gelang ihnen jedoch nicht immer. Von Minute zu Minute bekamen die Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett besser unter Kontrolle, abschütteln konnten sie die Südharzer aber nicht. Kurz vor der Halbzeit die erste brennzliche Situation. Die HSG legte vier Treffer zwischen sich und dem NSV. Bis zur Halbzeitpause stemmte sich der NSV gegen die schnellen Angriffe der Gastgeber und konnten auf 15:12 verkürzen.
In die zweite Halbzeit fand der NSV zuerst gar nicht. Im Gegenteil, die Nordhäuser scheiterten immer wieder an den beiden HSG Torhütern, die eine bärenstarke Leistung zeigten, besonders gegen Würfe aus dem Rückraum. Beim Stand von 19:14 für die HSG deutete sich eine derbe Niederlage an.
Durch den Ausfall der beiden Regisseure, Mathias Thiele und Andre Elster, im Spiel des NSV musste Trainer Andreas Meyer viel probieren. Er beorderte seinen linken Flügelflitzer Thomas Riemekasten, der bis dahin eine solide Partie geboten hat, auf die zentrale Position. In den darauffolgenden Spielminuten spielte sie wie ausgewechselt. Die Partie wurde völlig auf den Kopf gestellt. NSV Keeper Sören Ahlert parierte in dieser Phase mehrere platzierte Würfe und seine Vorderleute bedankten sich mit eigenen Treffern.
Beim 20:20 war es geschafft, die Südharzer hatten sich ins Spiel zurückgekämpft. Und sie legten auch noch die Treffer 21 und 22 zur 22:20 Führung nach. Die Halle schwieg, nur der zahlreich mitgereiste Nordhäuser Angang war zu vernehmen. Jetzt hieß es den Sack mit dem 23:20 zuzubinden. Dies gelang ihnen jedoch nicht.
Fortuna verließ sie in der Schlussphase der Partie. Die Chance bot sich mehrmals auf und davon zu ziehen, doch es sollt nicht sein. Allein sieben Angriffe konnten nicht ins zählbares umgemünzt werden.
Zum einen verwehrte der HSG Keeper mit Glanzparaden den Weg ins Tor und zum anderen verwehrte man ihnen bei zwei Konterangriffen den fälligen Strafwurf, die Begegnung wurde jeweils mit Freiwurf fortgesetzt. Im Gegenzug hatte der Torschiedsrichter nicht so viel Einsehen und gab die ebenfalls berechtigten Strafwürfe. Ein kleiner Wehmutstropfen auf die ansonsten ausgezeichnete Leistung der Referees.
Dies brachte die Nordhäuser völlig aus dem Tritt. Als dann auch noch zwei Minuten vor Schluss eine Zeitstrafe gegen sie verhängt wurde schrumpften die Chancen Zusehens. Am Ende gewann die HSG Werratal in einer von den Schlussminuten geprägten Begegnung mit 26:24 glücklich.
Frank Ollech
























