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Jugendhilfeplan auf den Prüfstand stellen

Donnerstag, 22. Februar 2001, 16:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Landrat Joachim Claus informierte zunächst über die Beigeordnetenproblematik, zur Struktur des Landratsamtes und zum Stand der Haushaltsdiskussion. Vorgestellt wurde durch Vertreter der Entwicklungsgesellschaft Südharz-Kyffhäuser, deren Aufgaben und Projekte in der Region. Mitarbeiter des Nordhäuser Arbeitsamtes gaben einen Überblick zum Arbeitsmarkt. In der anschließenden Diskussion wurden denn auch gleich die "Schmerzpunkte" der Kommunen deutlich: Jugendförderung und Kreisumlage. Finanziell sei für die Städte und Gemeinden im Landkreis das Ende der Fahnenstange erreicht. Bei der Jugendarbeit machten die kommunalen Oberhäupter deutlich, daß die Jugendeinrichtungen und Freizeitclubs im ländlichen Bereich den Kreishaushalt nur unwesentlich belasten würden. Diese Einrichtungen seien zum großen Teil von den Gemeinden und vom Arbeitsamt finanziert. Hier solle der aktuelle Jugendhilfeplan auf seine Wirtschaftlichkeit und auch hinsichtlich des Gleichbehandlungsgrundsatzes zwischen der Stadt Nordhausen und den Umlandgemeinden überprüft werden.
Das Landratsamt bedauert, daß die haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeister aber auch die Ortsteilbürgermeister der Stadt Nordhausen und der Gemeinde Hohenstein der Veranstaltung fern blieben. Wie aus dem Büro des Landrates zu erfahren war, hätten beide Kommunen die Teilnahme ihrer Vertreter als nicht gewollt dargestellt.
Autor: nnz

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