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nnz-Forum: Noch was zu sagen

Mittwoch, 03. September 2003, 09:34 Uhr
Nordhausen/Neustadt (nnz). Im August zog das Mittelalter in die Gemäuer der Burgruine Hohnstein ein. Der Verein für lebendiges Mittelalter war Organisator des Spektakels und möchte an dieser Stelle noch einiges loswerden.


Als unser Verein für lebendiges Mittelalter e. V. am 23. und 24. August auf dem Hohnstein oberhalb Neustadts das traditionelle Burgfest durchführte, freuten wir uns, über den zahlreichen Zuspruch vieler Gäste. Unser Anliegen ist es, dieses Baudenkmal durch das Burgfest weithin bekannt zu machen. Ein Denkmal ist zwar wegen seiner Einmaligkeit bemerkenswert, aber erst wenn es in den Mauern lebendig wird, kann es seinen Zauber ganz entfalten. Der Sinn ein Denkmal zu erhalten liegt ja darin, dies für die Menschen zu tun und nicht um seiner selbst willen. Deshalb war es uns eine große Freude, viele überregional angereiste Besucher begrüßen zu können. Nicht zuletzt durch die Qualität unseres Burgfestes hat sich diese Veranstaltung weit über die Grenzen unseres Landkreises herumgesprochen. Der Umkreis beträgt bereits ca. 150 km.

Die von fern gekommenen Besucher waren insgesamt von der Burgruine fasziniert. Die Sicht in den Harz und dessen Vorland wurde vielfach gerühmt als eine der schönsten, die es von solch einer Anlage gäbe. Das erreicht man natürlich nur, wenn man es schafft, die Besucher vor Ort zu bekommen. Wir sind sicher, durch unsere Aktivitäten eine gute Werbung für unsere Region gemacht zu haben, die sich im Bereich des Tourismus bemerkbar machen wird.

Wir als Verein für lebendiges Mittelalter e. V. sind bemüht, dass sehr solide ausgeführte Aktionen durchgeführt werden, dass die Händler beste Ware anbieten, die Besucher ganztägig mit Kunst und Kultur unterhalten werden und die Atmosphäre insgesamt stimmt. Das sich das Publikum gut aufgenommen fühlte auf dem Hohnstein, wurde uns mehrfach versichert.

Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich bei allen Besuchern. Alle Gäste verhielten sich angesichts der Waldbrandgefahr sehr diszipliniert, was uns als Veranstalter sehr beruhigte. So konnte das abwechslungsreiche Programm ablaufen, wie es vorgesehen war.
Wir bedanken uns dafür, das unsere Bevölkerung durch ihr Erscheinen bewiesen hat, dass sie Wert darauf legt, das Geist und Sinne auf niveauvolle Art angesprochen werden, dass man Tradition und Geschichte wertschätzt. Wir bedanken uns für den zahlreichen Applaus auch im Namen der von uns engagierten Künstler.

Wir danken nicht zuletzt dem Hohnsteiner Mittelalterverein für Badehaus, Bogenschützen und Töpferei, dem Landratsamt Nordhausen, dem DRK für seine Mitarbeit, dem Brand und Katastrophenschutz, der Gemeinde Neustadt und Martin Koppetzki für seine kooperative Zusammenarbeit. Besonderen Dank richten wir auch an den Burggasthof, der es mit seinen zahlreichen Helfern geschafft hat, alle Gäste mit Speisen und Getränken zu beköstigen, Wasser und Strom sowie Toiletten zur Verfügung stellte.

Alles in allem hat dieses Fest gezeigt, dass man in kooperativer Zusammenarbeit – und die liegt uns immer am Herzen – viel erreichen kann: für die Denkmäler, die Region und die Gäste. Nochmals Dank an alle Besucher, die dies zu schätzen wussten.
Verein für lebendiges Mittelalter e. V., Hannelore Müller

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Autor: nnz

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