Martin Höche: "Nicht weiter um den heißen Brei reden!"
Mittwoch, 21. Februar 2001, 16:11 Uhr
Nordhausen (nnz). "Es war auch gestern für mich unverständlich, daß während der gesamten Kreistagssitzung wieder nur um den heißen Brei herum geredet wurde. Wir Kreistagsmitglieder müssen den Mut haben, das Kind beim Namen zu nennen", so Höche. Für den CDU-Fraktionär sei klar, daß der Kreistag gewählt wurde, um für das Wohl und Wehe der Bürger im Landkreis Nordhausen zu sorgen. Es könne nicht sein, daß die rund 500 Mitarbeiter der Kreisverwaltung auf immer und ewig ein sicheres Auskommen hätten, und das angesichts der Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren. Höche spannt dabei den Bogen von der IFA bis hinzu ASTRAL oder der Deusa. Dabei hätten die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst starke Partner wie Personalrat oder Gewerkschaften an ihrer Seite, die einen sozial unverträglichen Personalabbau nicht tolerieren würden. Personalabbau in der Kreisverwaltung müsse jedoch sein. Für ihn stehe die Frage zwischen Personalreduzierungen und Leistungsabbau, die er auch gleich beantwortete. Martin Höche würde sich für die Variante des Personalabbaus entscheiden.
Als unerträglich findet der CDU-Mann die Tatsache, daß sich die Mitarbeiter des Landratsamtes in die politische Diskussion des Kreistages einmischen. Als Privatpersonen bitte, aber nicht in ihrer Funktion als Mitarbeiter der Verwaltung. Besonders dreist bezeichnete er gegenüber nnz die Tatsache, daß der Personalrat in seinem offenen Brief nur einen hauptamtlichen Beigeordneten fordert (nnz berichtete). Auch wenn ihn die Diskussion um die Beigeordneten nicht besonders erbaue, der Personalrat sei die letzte Institution, die hier eine Entscheidung beeinflussen dürfe. Martin Höche werde sich auch in der weiteren Diskussion nicht von seinem Standpunkt abbringen lassen, es sei denn, es gebe andere Vorschläge, wie man mit weniger Geld die Leistungen für die Menschen im Landkreis auf dem jetzigen Niveau halten könne. Und schließlich, so der CDU-Mann, hätten die Menschen im Landkreis die CDU gewählt, weil sie die Partei sei, die mit Geld umgehen könne. Sie hätten keinen "mildtätigen Sozialwächtern" ihre Stimme gegeben. Die das wollten, die hätten sich für SPD oder PDS entschieden.
Autor: psgAls unerträglich findet der CDU-Mann die Tatsache, daß sich die Mitarbeiter des Landratsamtes in die politische Diskussion des Kreistages einmischen. Als Privatpersonen bitte, aber nicht in ihrer Funktion als Mitarbeiter der Verwaltung. Besonders dreist bezeichnete er gegenüber nnz die Tatsache, daß der Personalrat in seinem offenen Brief nur einen hauptamtlichen Beigeordneten fordert (nnz berichtete). Auch wenn ihn die Diskussion um die Beigeordneten nicht besonders erbaue, der Personalrat sei die letzte Institution, die hier eine Entscheidung beeinflussen dürfe. Martin Höche werde sich auch in der weiteren Diskussion nicht von seinem Standpunkt abbringen lassen, es sei denn, es gebe andere Vorschläge, wie man mit weniger Geld die Leistungen für die Menschen im Landkreis auf dem jetzigen Niveau halten könne. Und schließlich, so der CDU-Mann, hätten die Menschen im Landkreis die CDU gewählt, weil sie die Partei sei, die mit Geld umgehen könne. Sie hätten keinen "mildtätigen Sozialwächtern" ihre Stimme gegeben. Die das wollten, die hätten sich für SPD oder PDS entschieden.
