Nobas-Aus: Erste Reaktionen
Freitag, 29. August 2003, 12:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über die bevorstehende Schließung der Nordhäuser HBM-Nobas berichtet. Jetzt meldete sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zu Wort.
Es droht ein weiterer Abbruch an der Nordhäuser Tradition des Maschinenbaus, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke angesichts der drohenden Schließung der HBM-Nobas GmbH. Es tut uns leid, dass zwischen Geschäftsleitung bzw. Inhabern und der Belegschaft keine Einigung gefunden werden konnte. Wir hatten keine Möglichkeit zu intervenieren oder zu vermitteln, da solche Verhandlungen in der Autonomie von Arbeitgebern und Arbeitnehmern liegen. Wir haben auf Möglichkeiten gehofft, dass sich das abzeichnende schwierige halbe Jahr bis zur prognostizierten Besserung der Lage mit einer Lösung überbrückt werden könnte, die im Interesse beider Seiten gelegen hätte. Wir hoffen, dass unserer Stadt der Betrieb nicht dauerhaft verloren geht.
Noch vor einem Jahr habe sich die Situation des Unternehmens positiv für das Rathaus gezeigt. Doch damals häuften sich schon die Millionenverluste an. War man davon nicht unterrichtet? Der Stadtrat habe das Unternehmen durch einen Beschluss zur Bereitstellung von Ausstellungsflächen unterstützt; gemeinsam mit dem Betrieb habe man eine Neuerschließung des Betriebsgeländes geplant und auf den Weg gebracht.
Wir hoffen, dass jetzt Wege gefunden werden, die es möglich machen, dass auch weiterhin Baumaschinen in Nordhausen produziert werden können, so Rinke abschließend.
Autor: nnzEs droht ein weiterer Abbruch an der Nordhäuser Tradition des Maschinenbaus, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke angesichts der drohenden Schließung der HBM-Nobas GmbH. Es tut uns leid, dass zwischen Geschäftsleitung bzw. Inhabern und der Belegschaft keine Einigung gefunden werden konnte. Wir hatten keine Möglichkeit zu intervenieren oder zu vermitteln, da solche Verhandlungen in der Autonomie von Arbeitgebern und Arbeitnehmern liegen. Wir haben auf Möglichkeiten gehofft, dass sich das abzeichnende schwierige halbe Jahr bis zur prognostizierten Besserung der Lage mit einer Lösung überbrückt werden könnte, die im Interesse beider Seiten gelegen hätte. Wir hoffen, dass unserer Stadt der Betrieb nicht dauerhaft verloren geht.
Noch vor einem Jahr habe sich die Situation des Unternehmens positiv für das Rathaus gezeigt. Doch damals häuften sich schon die Millionenverluste an. War man davon nicht unterrichtet? Der Stadtrat habe das Unternehmen durch einen Beschluss zur Bereitstellung von Ausstellungsflächen unterstützt; gemeinsam mit dem Betrieb habe man eine Neuerschließung des Betriebsgeländes geplant und auf den Weg gebracht.
Wir hoffen, dass jetzt Wege gefunden werden, die es möglich machen, dass auch weiterhin Baumaschinen in Nordhausen produziert werden können, so Rinke abschließend.
