Gerechtigkeit siegte
Montag, 26. September 2011, 16:30 Uhr
Bei der SG LSG Blau-Weiß Großwechsungen konnten unsere C2-Junioren der SG Nordhausen im fünften Punktspiel den vierten Sieg landen. Nach einer frühen Führung hing der jedoch am seidenen Faden, da die Gastgeber in der 60. Minute, warum auch immer, einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Da stand es 3:2 für Nordhausen…
Doch der Reihe nach. Schon nach drei Minuten setzte Blau-Weiß einen Aufsetzer aus 35 Metern an die Nordhäuser Latte, von wo der Ball zurücksprang. Tormann Kevin Gröger konnte mit einer schnellen Faustreaktion den möglichen Rückstand verhindern. In der 9. Minute wurde der Nordhäuser Justin Helbing im 16-Meter-Raum gerempelt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Justin selbst zum 0:1.
Nur sechzig Sekunden darauf wurde aus einem Getümmel im Strafraum heraus der Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie gespitzelt. Nach 17 Minuten hatten die Gäste Glück, dass das Leder aus sechs Metern Entfernung nicht im Tor untergebracht werden konnte. So blieb es bis zur Pause beim Remis in einem bis dahin wenig überzeugenden Spiel.
Paul Gebhardt (Foto: privat)
Die Pausenansprache der Nordhäuser Trainer zeigte Wirkung. Brachte Julian Weiser den Ball in der 45. Minute aus drei Metern noch nicht am Großwechsunger Tormann vorbei, so machte es Paul Gebhardt (Bild) wenig später besser. Er mogelte sich an zwei Gegenspielern vorbei und verwandelte überlegt ins lange rechte Eck zum 1:2 (48.).
Als in der 52. Minute Julian Weiser auf der rechten Seite auf und davon zog und zu Nils Eiselt flankte, schloss dieser mit der Innenseite erfolgreich zum 3:1 für Nordhausen ab. Das sollte doch eigentlich kurz vor Schluss reichen. Mit dem Tor des Tages aus 18 Metern kam jedoch zwei Minuten später Großwechsungen heran und verunsicherte Nordhausen.
Dann die 60. Minute: Chris Wiegand spitzelte seinem Gegenspieler zwei Meter außerhalb des Strafraums regelkonform den Ball ab. Der Schiedsrichter pfeift zum Erstaunen aller einen Elfmeter. Wie schon erwähnt: Gerechtigkeit siegt (meistens). Der Großwechsunger Akteur haut den Ball über das Tor und der knappe Vorsprung konnte über die Zeit gerettet werden.
Der Trainer war nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung: So etwas habe ich in 16 Jahren meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt.
Knut Bernsdorf
Autor: nnzDoch der Reihe nach. Schon nach drei Minuten setzte Blau-Weiß einen Aufsetzer aus 35 Metern an die Nordhäuser Latte, von wo der Ball zurücksprang. Tormann Kevin Gröger konnte mit einer schnellen Faustreaktion den möglichen Rückstand verhindern. In der 9. Minute wurde der Nordhäuser Justin Helbing im 16-Meter-Raum gerempelt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Justin selbst zum 0:1.
Nur sechzig Sekunden darauf wurde aus einem Getümmel im Strafraum heraus der Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie gespitzelt. Nach 17 Minuten hatten die Gäste Glück, dass das Leder aus sechs Metern Entfernung nicht im Tor untergebracht werden konnte. So blieb es bis zur Pause beim Remis in einem bis dahin wenig überzeugenden Spiel.
Paul Gebhardt (Foto: privat)
Die Pausenansprache der Nordhäuser Trainer zeigte Wirkung. Brachte Julian Weiser den Ball in der 45. Minute aus drei Metern noch nicht am Großwechsunger Tormann vorbei, so machte es Paul Gebhardt (Bild) wenig später besser. Er mogelte sich an zwei Gegenspielern vorbei und verwandelte überlegt ins lange rechte Eck zum 1:2 (48.). Als in der 52. Minute Julian Weiser auf der rechten Seite auf und davon zog und zu Nils Eiselt flankte, schloss dieser mit der Innenseite erfolgreich zum 3:1 für Nordhausen ab. Das sollte doch eigentlich kurz vor Schluss reichen. Mit dem Tor des Tages aus 18 Metern kam jedoch zwei Minuten später Großwechsungen heran und verunsicherte Nordhausen.
Dann die 60. Minute: Chris Wiegand spitzelte seinem Gegenspieler zwei Meter außerhalb des Strafraums regelkonform den Ball ab. Der Schiedsrichter pfeift zum Erstaunen aller einen Elfmeter. Wie schon erwähnt: Gerechtigkeit siegt (meistens). Der Großwechsunger Akteur haut den Ball über das Tor und der knappe Vorsprung konnte über die Zeit gerettet werden.
Der Trainer war nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung: So etwas habe ich in 16 Jahren meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt.
Knut Bernsdorf
